gestern waren mein Vater und ich in seiner Firma und haben uns meine Spartamet Berceau vorgeknöpft.
Als erstes haben wir die Steinbock Handameise aus der Ecke geholte und haben die Spartamet mit einem Abschleppseil daran festgemacht und auf guter Arbeitshöhe angehoben.

Nun ging es ans abmontieren aller Teile. Unser Ziel war es den Rahmen so frei zu bekommen wie möglich.

Wie man auf dem Foto sieht, ist uns das ziemlich gut gelungen. Alles war abmontiert nur Lenker und Sattel mussten wir dran lassen, da dort ja die beiden Enden der Abschleppseile befestigt waren. Dann ging es mit einem alten Lappen erstmal ans Entfetten des Rahmens. Danach haben wir den Rahmen mit feinem Schleifpapier angeschliffen und die Überreste der schönen Aufkleber entfernt.

Danach haben wir mit Tesa Malerkreppband und Gärtnereiblumenpapier die restlichen "nicht weinroten Teile" sprich Chromteile, Lenker und Sattel abgeklebt. Als das nach einigem Gefummel erledigt war, haben wir dann nochmal mit einem Lappen und Nitroverdünnung den kompletten Rahmen abgewischt.

Papa hatte dann die ehrenvolle Aufgabe mit der weinroten MoTip Sprühdose den Rahmen sowie die Gabel zu lackieren. Das hat er in 4 Schritten gemacht, zuerst eine Schicht weinroten Lack drauf, nach dem antrocknen noch eine weinroten Lackschicht drüber und zum Schluss noch zwei Lackschicht Klarlack drüber.

Dann haben wir erstmal pausiert und uns anderen Sachen zugewandt.

Ich habe den Benzintank komplett sauber gemacht und einen neuen Rückstrahler installiert. Später habe ich dann noch die ganzen Chromteile, wie Schutzbleche, Gepäckträger, Kettenschutz und Vorderrad mit Chrompaste poliert.

In der Zeit hat Papa sich die Trommelbremse des Vorderrades angeschaut und angeschliffen.

Später als der Lack ausgehärtet war und wir mit unserem Bekannten, der zwischenzeitlich zu Besuch kam, den Kuchen aufgegessen hatten ging es ans montieren der Teile. Unsere guter Bekannter hatte soviel Spaß am Rad als er es gesehen hatte, das er sehr gerne mithelfen wollte.

Unter größter Vorsicht wurden die Teile wieder an den Ursprungsstellen angebracht und die Schrauben in die richtigen Löcher gedreht.

Natürlich wurde auch meine neue Errungenschaft sofort mit montiert. Die ULO-Standlichtbox haben wir für kleines Geld bei Ebay geschossen.

Mit einem weißen Eding, den mir meine Mutter gekauft hat, habe ich dann den Sachs-Schriftzug am Motor feinsäuberlich nachgezogen.

Da steht sie nun die "fast fertige" weinrote Berceau. Wie man am Sattel erkennen kann haben wir noch eine Satteltasche angebracht und mit Zubehör befüllt. Die Tasche und eine weitere haben wir auch günstig ersteigern können. Optisch passt diese, meiner Meinung nach sehr gut zum Knattermann.


Hier noch mal aus anderen Blickwinkeln.
Jetzt kommen noch ein Paar Nahaufnahmen.


Wir haben noch einen neuen Dynamo von basta drangemacht, sieht optisch etwas frischer aus als der Alte.


Auf dem BIld gut zuerkennen ist unsere Idee des Handstarterseiles, eine einfach Dynamohalterung mit einem Schlüsselring. Schick und stabil.

Hier der saubere Bezintank mit dem neuen Rückstrahler.

Nochmal der Sattel mit der neuen Satteltasche und der Ulo-Box.





