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Vergaserprobleme bei Kalten Temperaturen
Verfasst: Dienstag 30. Dezember 2025, 18:12
von Kraken
Abend,
Ich melde mich nach langer Zeit mal wieder.
Wollte die die Letzten Tag ein Paar Runden drehen. Aber die Saxo hat sich geweigert.
Vergaser, Membrananschluss und Gummimembran nach undichtigkeiten überprüft. Nix gefunden alles scheinbar dicht. Ausser massig Wasser im Benzin. Benzin ersetzt, Problem mit ausgehen behoben. Trotzdem war nur Standgas möglich, mit gasgeben säuft es ab. Stabiles Fahrverhalten nur auf Halbchoke möglich. Wirkt wie zu mager, trotz 43 Düse. Habe es später mit einem TT Luftfilter versucht und trotzdem weiter das Problem.
Meine Frage ist das normal? Die müsste doch viel zu fett laufen.
Re: Vergaserprobleme bei Kalten Temperaturen
Verfasst: Mittwoch 31. Dezember 2025, 07:33
von Anton
Moin, die Ursache beim mit Choke fahren ist idR. nicht genug Benzin. Düse mal richtig mit Pressluft durchpusten. Wasser darf da nätürlich nicht drin sein. Und den TT würde ich nicht verwenden der läßt nicht genug durch.
Re: Vergaserprobleme bei Kalten Temperaturen
Verfasst: Mittwoch 31. Dezember 2025, 08:45
von Maximilian
Ich würde da nicht mit Pressluft arbeiten. Vergaser abbauen, entleeren, Schwimmer ab und über Nacht auf die Heizung legen. Wenn Wasser, dann verdunstet dies.
Bin schon des öfteren bei Minustemperaturen ( -6 bis -10 C ) gefahren. Habe mit dem Bing noch kein Problem gehabt.
Nach der Fahrt im Kalten : Saxo draussen stehen lassen bis der Motor und Benzin im Tank kalt sind. Dann unterstellen.
Wo steht die Sax nach Beendigung einer Fahrt in der Kälte?
Re: Vergaserprobleme bei Kalten Temperaturen
Verfasst: Donnerstag 1. Januar 2026, 10:34
von Kraken
Vielen dank für die Antworten und wünsche euch noch ein Frohes neues Jahr.
Zur Lagerung: Sie steht immer im unbeheizten Schuppen, hatte dort aber nach Wintereinbruch plötzlich starke Kondenswasserprobleme. Habe ich durch lüften vom Raum dann behoben.
Ich habe aber jetzt eine Vermutung das mein Benzinschlauch sich auflöst, weil ich Fäden in Farbe vom Benzinschlauch in der Schwimmerkammer gefunden habe
Re: Vergaserprobleme bei Kalten Temperaturen
Verfasst: Donnerstag 1. Januar 2026, 10:48
von Claus Td
Maximilian hat geschrieben: ↑Mittwoch 31. Dezember 2025, 08:45
Ich würde da nicht mit Pressluft arbeiten.
Nach der Fahrt im Kalten : Saxo draussen stehen lassen bis der Motor und Benzin im Tank kalt sind. Dann unterstellen.
Seltsame Ansichten?....und ganz klar Düse mit Pressluft ausblassen - sofern vorhanden
Re: Vergaserprobleme bei Kalten Temperaturen
Verfasst: Donnerstag 1. Januar 2026, 13:53
von Sporti
Hat nichts mit kalten Temperaturen zu tuen.
Mein Tipp:
Düse abschrauben, Düsenstock herausziehen. Dazu 3mm Gewinde schneiden und mit Schraube und Mutter, Unterlegscheibe herausziehen.
In Ultraschall reinigen, Versagergehäuse auch.
Vielleicht auch in Spiritus legen, das bindet das Wasser.
Die kleinen Löcher, vorne und hinten müssen frei sein.
Düsenstock so wieder einbauen ( Mit Schraube leicht reinklopfen) dass, wenn eine Taschenlampe in den Düsenstock hereinscheint, Licht durch die beiden Löcher kommt.
Wenn nicht, Düsenstock verdrehen/ verschieben bis das geschieht
Benzinschlauch wechseln, Filter einbauen, Benzintank mit Spiritus auswaschen.
TT-Luftfilter in die Tonne werfen, am besten Sportluftfilter verbauen.
Sporti
Re: Vergaserprobleme bei Kalten Temperaturen
Verfasst: Donnerstag 1. Januar 2026, 18:06
von Anton
Ich habe aber jetzt eine Vermutung das mein Benzinschlauch sich auflöst, weil
Dazu ein Tipp, kauf dir einen Tygonschlauch... und Ruhe ist. der bröselt nicht und wird auch nicht so eilig hart. (also) 10 Jahre min. nicht.
Re: Vergaserprobleme bei Kalten Temperaturen
Verfasst: Donnerstag 1. Januar 2026, 18:24
von Anton
@ Sporti,
Düse abschrauben, Düsenstock herausziehen. Dazu 3mm Gewinde schneiden und mit Schraube und Mutter, Unterlegscheibe herausziehen.
In Ultraschall reinigen, Versagergehäuse auch......
Es gibt schonendere Methoden.... aber ist auch egal der eine macht es so der andere anders..
Frage; Warum Ultraschall als heilende universal Maßnahme empfohlen wird ist mir immer noch unklar. Geräte die da etwas ausrichten könnten liegen jenseits der >500 Euro Marke
Wenn der Düsenstock ausgebaut ist (egal in welch einer Methode) warum dann noch Ultraschall. Wenn das Ultraschallbad den eingebauten Venturi reinigen könnte hätte ich ja dafür noch Verständnis, denn genau das ist die einzigste Stelle wo man mechanisch nicht ran kommt. ; Tut es aber nicht.. Lg. Anton