Nabendynamo

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Hetter

Nabendynamo

Beitrag von Hetter »

Guten Morgen,
am Samstag habe ich mir ein neues Vorderrad mit Nabendynamo in meine Classic eingebaut.
An meiner Federgabel lässt sich ja leider kein Dynamo anbringen. Den Strom brauche ich für eine zweite Frontlampe, die ich nur benutze, wenn ich auf Wegen fahre, die unbeleuchtet sind. Die Funzel der Classic ist ja nun wirklich bescheiden, die ist im Stand heller als bei der Fahrt.

Da habe ich mal eine Frage:
Wo eigentlich bleibt der Strom, wenn die Lampe ausgeschaltet ist? Schaltet sich der Dynamo automatisch ab wenn es keine Stromabnahme gibt, oder geht der Strom als Abwärme über die Dynamowand ins Universum? Schadet es dem Dynamo wenn er ohne Stromabnahme ständig mitläuft? Vielleicht ist es mit dem Nabendynamo aber auch ganz ganz anders.
Wäre nett, wenn mich da mal jemand aufklären würde.
Liebe Grüße
Werner
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Sporti
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Re: Nabendynamo

Beitrag von Sporti »

Hallo,
schau doch mal den Film an:
Nabendnynamo und Beleuchtung:

http://www.myvideo.de/watch/6863055/Spo ... eleuchtung

Wenn der Nabendynamo aus ist, hat er noch unmerklich Widerstand . Er liefert auch keinen Strom.
Sobald er angeschaltet wird und dabei eine Lampe brennt, wird der Widerstand größer, ich aber immer noch ein Bruchteil von einem Reifendynamo. Der Widerstand ist dann größer, weil er Strom verbraucht.

Mein Tipp:

Bau vorne eine richtige Lampe mit Kondensatorstandlicht dran (40 Lux Fa. Bumm) und hinten ein Rücklicht mit Kondensatorstandlicht ( ab 14 Euro)nicht vom Woollwort)
Alles andere nicht nicht mehr zeitgemäß.

Sporti
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Mike

Re: Nabendynamo

Beitrag von Mike »

Yepp

Schönes Video Sporti!

Vorne und hinten BuM beim einen Rad *THUMBS UP* *THUMBS UP* *THUMBS UP* beim anderen Basta und BuM *THUMBS UP* *THUMBS UP*
Probiert ruhig mal die 60Lux vom BuM aus.

Ich kann das hier schon beschriebene "Nah-Licht-Loch" mit 60Lux irgendwie nicht nachvollziehen.
Die 60 Lux ist doch baugleich, nur eben da mit Klarglas, wo in der 40 Lux Variante der "Katzenaugen-Diffusor" sitzt.
Das Streulicht ist auch bei der 60Lux Version so stark, das man alles sieht - auch direkt vor dem Rad
Das zusätzliche Katzenauge was ich vorne dran haben muss ist 3x so groß wie das in der 40Lux-Variante in der Leuchte,
ist auch nochmal ein Mehr an Sicherheit.

Aber die Lichtausbeute ist gefühlt mehr als die 20 Lux (1/3).
Mir kommt die 60 Lux Version annähernd doppelt so hell vor wie die 40er (Die auch nicht gerade als Funzel zu bezeichnen ist)

Wer sparen will kann die Basta LED Steady nehmen - die machen bei der Basta keine Helligkeitsangaben, kommt aber annähernd an die 40Lux BuM hin.
Habe die Basta LED an meinem Rad (noch mit Seitendynamo) dran und bin auch zufrieden.
Den BuM 60 Lux fährt meine Frau mit Shimano Nabendynamo (...dreht wirklich viiiiieeel leichter).

Ich habe bei beiden Rädern (Naben- und Seitendynamo) den 6-Volt-Begrenzer von Shimano eingebaut.
Bei uns geht es die eine Strecke einen knappen Kilometer mit bis zu Tempo 50 runter - da brennt sonst jede Lampe/LED durch.
Habe ich leider schon mit dem Seitenläufer in einer mondlosen Nacht ausprobiert.
Mit jennseits der 40km/h auf einmal im Dunkeln radeln ist eine Erfahrung die auch unfallfrei in Erinnerung bleibt :dagegen:

Hinten habe ich an beiden Rädern das neue BuM Kondensatorrücklicht dran, die Sichtbarkeit von Hinten ist gigantisch.
Die Autos blenden nachts schon meist aus 300m Entfernung ihr Fernlicht ab - früher mit Halogen war ich froh überhaupt entdeckt zu werden.

Servus
Mike
Hetter

Re: Nabendynamo

Beitrag von Hetter »

Hallo Sporti,
herzlichen Dank für deine Info. Nu weiß ich wie so ein Nabendynamo tickt. Da ich auch einen Shimano Nabendynamo habe, kann ich dein „NA JA“ im Film, zu dem Stecker nur unterstützen. Wie ist es nur möglich, dass Entwickler, meist ja Ingenieure, so ein Mist einfällt. Drähte rein Stecker drauf, fertig. Der Stecker sitzt trotz den Drähten sehr locker, so dass man ständig hoffen muss, dass er während der Fahrt nicht runterspringt. Eine kleine Schraube zur Befestigung wäre sehr hilfreich und hätte die ganze Sache auch nicht wesentlich verteuert.
Nochmal herzlichen Dank
Werner
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Sporti
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Re: Nabendynamo

Beitrag von Sporti »

Ich muß in desem Zusammenhang auch sagen, daß ich elektrische Steckverbinder in meiner freizeitlosen Zeit konstruiere.
Wenn ich so einen Stecker konstruieren würde, hätte ich nachher erheblich mehr Freizeit.
Ich selber habe es sogar geschafft den Stecker so zu montieren, daß kein Kontakt zustande kam.
Man sah und merkte es nicht mal.
Hat gedauert, bis ich merkte, warum die Lampen nicht leuchten wollten und wollte fast schon den Dynamo reklamieren.
Aus meiner Sicht ist der Stecker suboptimal von einem völlig talentfreien Konstrukteur konstruiert.
Allerdings: eine Schraube kostet Geld, zusätzlich die Montage, aber es gibt bessere Lösungen, ohne extra Teile.
Ich halte den Stecker jedenfalls für eine Schwachstelle, zumal er ja nicht wasserdicht ist.
Kabel und Stecker sollten daher mit Polfett eingefettet werden um Korrosion zu vermeiden.
Sporti
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tnt-dennis
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Re: Nabendynamo

Beitrag von tnt-dennis »

Sporti hat geschrieben: Ich halte den Stecker jedenfalls für eine Schwachstelle, zumal er ja nicht wasserdicht ist.
Kabel und Stecker sollten daher mit Polfett eingefettet werden um Korrosion zu vermeiden.
Sporti
Hi Sporti,
da ich ja meistens draußen arbeite, und dazu noch sehr viele elektronische Gerätschaften einsetzen muss. Hatte ich früher auch oft Probleme mit Regen (Wasser) in meinen Gerätschaften.
Es gibt da ein tolles Spray. "Wet Protect"
Das war für mich DIE Lösung.

http://www.youtube.com/watch?v=823Crb9C_I4

Gruß
Dennis
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tnt-dennis
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Re: Nabendynamo

Beitrag von tnt-dennis »

Mike hat geschrieben:
Ich habe bei beiden Rädern (Naben- und Seitendynamo) den 6-Volt-Begrenzer von Shimano eingebaut.
Bei uns geht es die eine Strecke einen knappen Kilometer mit bis zu Tempo 50 runter - da brennt sonst jede Lampe/LED durch.

Mike
Hi Mike,
laut Bum hat der IQ-CYO einen Spannungsbegrenzer eingebaut.

Bruß
Dennis
Mike

Re: Nabendynamo

Beitrag von Mike »

Hi Dennis

Ja, aber...


Busch und Müller schreibt: (Quelle: http://www.bumm.de/ ) nicht verlinkbar; unter FAQ:

Schnipp:" Meine Lampen brennen häufig durch. Woran kann das liegen?
Alle unsere Beleuchtungskomponenten sind für eine lange Lebensdauer gedacht und konzipiert, was sich auch durch eine niedrige Reklamationsrate bestätigt. Im Zusammenhang mit den Diodenrücklichtern - insbesondere mit elektronischer Standlichtfunktion - wird häufig nach dem Überspannungsschutz und der Funktion der Zenerdiode (Z-Diode) gefragt, so dass wir hier ein wenig ausführlicher darauf eingehen möchten:

Für die Fehlfunktion beim Standlicht sind (eigentlich) nicht wir, sondern wahrscheinlich die Glühlampe des Scheinwerfers verantwortlich. Es ist häufig so, dass die Wendel der Scheinwerferglühlampe am Ende ihrer Lebensdauer steht und einen 'Fastkurzschluss' verursacht. Dadurch wird die Last am Dynamo zu hoch, die Spannung bricht ein und ist dann zu gering für die Ladung des Kondensators. Ob das so ist, kann leicht getestet werden, indem man eine andere Halogenglühlampe einsetzt und das Ergebnis prüft (Diese Erscheinung ist häufig anzutreffen. Wenn man die Glühlampe unter einem guten Vergrößerungsglas oder einem Mikroskop anschaut, kann man die Verformung der Wendel sehen und auch erkennen, dass die Wendelwindungen nicht mehr sauber getrennt sind, sondern Kontakt miteinander bekommen.)

In diesem Zusammenhang möchten wir zum Überspannungsschutz durch eine Z-Diode (Zenerdiode) erläuternd anmerken, dass mit den in unseren Halogenscheinwerfern der Produktfamilien "LUMOTEC" und "LUMOTEC oval" eingesetzten bidirektionalen Z-Dioden nicht nur die Spannungsspitzen "abgehackt" werden, sondern dass die Z-Diode dem Dynamo (ohne elektronische Spannungsregelung) "vorgaukelt", dass bei Ausfall eines Verbrauchers, z.B. der Scheinwerferlampe, die für eine Spannung um die 6 Volt erforderlichen Verbraucher mit etwa 3 Watt noch vorhanden sind. Bei Ausfall der Glühlampe ist die Z-Diode also ein eigener Verbraucher. Ohne Z-Diode können Spannungsspitzen von über 20 Volt entstehen. Da die Z-Diode auch kein "permanenter Überspannungsschutz" ist, sondern auch durchbrennen kann, wollen Sie bitte unbedingt darauf achten, dass eine defekte Glühlampe unverzüglich ersetzt wird oder die Fahrt nur langsam - je nach Dynamo zwischen 8 und 15 km/h - fortgesetzt wird.

Die allermeisten Rücklichter werden durch Überspannung funktionsunfähig. Der Fahrer fährt also längere Zeit mit defektem Scheinwerfer. In einem guten Scheinwerfer ist dann ein entsprechender Überspannungsschutz - eine Z-Diode -, die nach einiger Zeit bei schneller Fahrt über 140 Grad heiß wird und durchbrennt. Durch die dann entstehende Überspannung wird schließlich auch das Rücklicht geschädigt. "Eigentlich" ist der Dynamohersteller für die Begrenzung der Überspannung zuständig, so wie wir es mit unserem Modell "DYMOTEC S6" (mit elektronischer Spannungsregelung) zeigen. - Da sich aber bei den am Markt befindlichen Dynamos nach wie vor keiner mit einem entsprechenden Überspannungsschutz befindet und die Mehrzahl der Radfahrer nach Ausfall der Scheinwerferglühlampe ohne vorderes Licht einfach weiterfährt - stellen Sie sich das mal bei einem Auto vor -, statten wir unser D'TOPLIGHT plus und das SECULITE plus mit einem verstärkten Überspannungsschutz aus, der auch bei Verwendung eines Nabendynamos für einige Minuten Fahrt ohne funktionierenden Scheinwerfer die entsprechende Überspannung, die bis über 25 Volt betragen kann, "verkraftet". Bei langsamer Geschwindigkeit (s.o.) würde auch eine längere Fahrt - von 10 bis 15 Minuten - nicht schaden.

Wir können Ihnen hier einen vertraulichen Praxistipp geben: Dass eine Glühlampe nur eine begrenzte Lebensdauer hat - bei 6 Volt nennen die Hersteller im Mittel 100 Stunden, bei höherer Spannung wesentlich weniger - ist bekannt. Insbesondere bei Verwendung eines Nabendynamos können Sie Ihre Scheinwerfer mit einer Halogenglühlampe 6V/3W (eigentlich in Deutschland nicht zulässig) ausstatten, die Lebensdauer dieser Glühlampe ist nach unseren Tests erheblich länger.
Schnapp...


Für mich heisst der zusätzliche Überspannungsschutz des Dynamoherstellers doppeltete Sicherheit.
Der DH10 von Shimano ist ausserdem im fetten Alu-Kühlkörper montiert und brennt eben nicht so schnell durch, wenn man mit defektem Front- oder Rücklicht weiterfährt.

So eine Z-Diode im Front und oder Rücklicht ,meist 1Watt Type, kann die 3Watt und mehr vom Nabendynamo alleine nicht lange ab und wenn sie ihre Hitze nicht los wird (kein Kühlkörper) brennt sie dementsprechend noch schneller durch.

Sogesehen habe ich wahrscheinlich 3x Z- oder doppel-Z-Diode jetzt drin, aber die Helligkeit überzeugt.
Ausserdem, was ist bei Kabelbruch?
Dann ist es sofort vorbei mit der jeweiligen Z-Diode und die andere Funzel bekommt alles ab.

Schönen Gruß
Mike
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Re: Nabendynamo

Beitrag von Sporti »

Tja,
Bei meinem Rad ging das vordere Licht auch kaputt, habe es nicht gesehen, da es am Tag an war.
Folge:
Rücklicht auch im Eimer.
Soviel zu lansgamer Fahrt 10-15 min. Wenn man es nicht merkt: dumm gelaufen.
Ein Nabendynamo hat so gut wie kein Widerstand.

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