Die federnde Gabel der Herkules
Verfasst: Sonntag 9. November 2008, 14:20
Es wird öfter berichtet, daß die Vorderadgabelgabel durch eine plötzliche Blockierung der Trommelbremse verbogen ist.
Ich habe auch andere Fahrräder mit Vorderadgabeln, die durch Ihre Form eine federnde Funktion übernehmen. Sie müssen so elastisch sein, daß zumindest auf asphaltieren Straßen kleine Unebenheiten weggefedert werden können.
Dazu muß die Federgabel schwach genug sein, damit dies geschieht und wiederum stark genug um Fahlstabilität zu erhalten.
Da muß man Kompromisse eingehen.
Die Anbringung einer Trommelbremse an einer Federgabel kann diese jedoch dann überfordern.
Im Prinzip auch eine Fehlkonstruktion.
Mountain-Bikes oder Treckingfahrräder haben keine federnde Gabel. Sie sind steif. Somit sind sie allen Belastungen gewachsen. Die fehlende Federung wird hier durch die dickere Bereifung wieder aufgefangen.
Oder es wird eine richtige Federgabel eingebaut, die auch letztendlich sehr stabil ist.
Ist die Federgabel schon verbogen, so rate auch ich ein Wiedergeradebiegen ab.
Jeder Fahrradhändler, der seinen Job auch gelernt hat (was leider scheinbar nicht oft der Fall ist), müßte in der Lage sein, eine neue Gabel zu montieren.
Die Rohlinge haben ein langes Steuerrohr und noch kein Gewinde. Vor dem Einbau muß er das Rohr aul Länge bringen und eben das Gewinde schneiden. Für die fehlende Bremsankerhalterung gibt es spezielle Schellen.
Somit wäre die Gabel einbaufertig. Es muß jedenfalls nicht unbedingt das Originalteil bestellt werden, da alles genormt ist.
Hier ist es ratsam zu überlegen, ob man wieder eine federnde Gabel ,starre Gabel von einem Mountain-Bike oder eine Federgabel montieren will .
Die Gabel meiner Herkules hat auch einen kleinen Schlag weg und deshalb werde ich von einem anderen Rad die Gabel einbauen.
Es ist eine steife Gabel von einem 28er Treckingrad mit Cantileverbremse und hat zufällig die gleiche Farbe.
Ich weiß, erlaubt ist es nicht. Von dem größeren Vorderrad und der daraus resultierenden anderen Lenkgeometrie verspreche ich mir ein besseres, sicheres und stabileres Fahrverhalten.
Und für längere Touren kann ich etwas mehr Gepäck vorne aufladen.
Brauch dann keine Angst zu haben, daß die Gabel wegen Überbelastung bricht.
Wenn ich umgebaut habe, berichte ich davon.
Grüße
Sporti
Ich habe auch andere Fahrräder mit Vorderadgabeln, die durch Ihre Form eine federnde Funktion übernehmen. Sie müssen so elastisch sein, daß zumindest auf asphaltieren Straßen kleine Unebenheiten weggefedert werden können.
Dazu muß die Federgabel schwach genug sein, damit dies geschieht und wiederum stark genug um Fahlstabilität zu erhalten.
Da muß man Kompromisse eingehen.
Die Anbringung einer Trommelbremse an einer Federgabel kann diese jedoch dann überfordern.
Im Prinzip auch eine Fehlkonstruktion.
Mountain-Bikes oder Treckingfahrräder haben keine federnde Gabel. Sie sind steif. Somit sind sie allen Belastungen gewachsen. Die fehlende Federung wird hier durch die dickere Bereifung wieder aufgefangen.
Oder es wird eine richtige Federgabel eingebaut, die auch letztendlich sehr stabil ist.
Ist die Federgabel schon verbogen, so rate auch ich ein Wiedergeradebiegen ab.
Jeder Fahrradhändler, der seinen Job auch gelernt hat (was leider scheinbar nicht oft der Fall ist), müßte in der Lage sein, eine neue Gabel zu montieren.
Die Rohlinge haben ein langes Steuerrohr und noch kein Gewinde. Vor dem Einbau muß er das Rohr aul Länge bringen und eben das Gewinde schneiden. Für die fehlende Bremsankerhalterung gibt es spezielle Schellen.
Somit wäre die Gabel einbaufertig. Es muß jedenfalls nicht unbedingt das Originalteil bestellt werden, da alles genormt ist.
Hier ist es ratsam zu überlegen, ob man wieder eine federnde Gabel ,starre Gabel von einem Mountain-Bike oder eine Federgabel montieren will .
Die Gabel meiner Herkules hat auch einen kleinen Schlag weg und deshalb werde ich von einem anderen Rad die Gabel einbauen.
Es ist eine steife Gabel von einem 28er Treckingrad mit Cantileverbremse und hat zufällig die gleiche Farbe.
Ich weiß, erlaubt ist es nicht. Von dem größeren Vorderrad und der daraus resultierenden anderen Lenkgeometrie verspreche ich mir ein besseres, sicheres und stabileres Fahrverhalten.
Und für längere Touren kann ich etwas mehr Gepäck vorne aufladen.
Brauch dann keine Angst zu haben, daß die Gabel wegen Überbelastung bricht.
Wenn ich umgebaut habe, berichte ich davon.
Grüße
Sporti