Re: Die Zukunft im Werkzeugbau...
Verfasst: Donnerstag 27. August 2009, 15:14
Hallo Andreas,
so ganz neu ist das nicht.
3-D-Prototyping gibts seit reichlich 10 Jahren im Kunststoffbereich.
Immer noch lassen sich damit nicht alle geometrischen Körper darstellen.
Das wird aber wohl nur eine Frage der Zeit sein.
Aber mit "Alptraum" gebe ich Dir Recht.
Wenn das Standard werden sollte, wird man in zwanzig Jahren keinen Menschen mehr finden, der eine Feile ohne größere Verletzungen in die Hand nehmen kann.
Im manuellen Karosserie- und Flugzeugbau ist diese Situation schon seit einigen Jahrzehnten da.
Die Leute, die einen Kotflügel originalgetreu von Hand aus einem Stück Blech treiben können, kannst Du in unserer Republik an fünf Fingern abzählen.
Wir mußten auf der Gesellenprüfung noch eine Kabelschelle aus Blech von Hand fertigen.
Machte damals schon keiner mehr, aber man hatte damit das handwerkliche Rüstzeug, über das ich mich heute bei jeder, selbst gedrehten Schraube freuen kann.
Mit dem "ein-Loch-in-ein-Stück-Metal-bohren" wirds vielleicht bald genau so sein.
Ohne CNC und weißem Kittel läuft da nix.
Ich weiß auch nicht, ob ich das gut finden soll.
Da geht ein ungeheures Wissen verloren.
Gert
so ganz neu ist das nicht.
3-D-Prototyping gibts seit reichlich 10 Jahren im Kunststoffbereich.
Immer noch lassen sich damit nicht alle geometrischen Körper darstellen.
Das wird aber wohl nur eine Frage der Zeit sein.
Aber mit "Alptraum" gebe ich Dir Recht.
Wenn das Standard werden sollte, wird man in zwanzig Jahren keinen Menschen mehr finden, der eine Feile ohne größere Verletzungen in die Hand nehmen kann.
Im manuellen Karosserie- und Flugzeugbau ist diese Situation schon seit einigen Jahrzehnten da.
Die Leute, die einen Kotflügel originalgetreu von Hand aus einem Stück Blech treiben können, kannst Du in unserer Republik an fünf Fingern abzählen.
Wir mußten auf der Gesellenprüfung noch eine Kabelschelle aus Blech von Hand fertigen.
Machte damals schon keiner mehr, aber man hatte damit das handwerkliche Rüstzeug, über das ich mich heute bei jeder, selbst gedrehten Schraube freuen kann.
Mit dem "ein-Loch-in-ein-Stück-Metal-bohren" wirds vielleicht bald genau so sein.
Ohne CNC und weißem Kittel läuft da nix.
Ich weiß auch nicht, ob ich das gut finden soll.
Da geht ein ungeheures Wissen verloren.
Gert