Düsen und Durchflussmengen

Saxonette, Spartamet und andere
Uwe

Re: Düsen und Durchflussmengen

Beitrag von Uwe »

Moin Sparky,
wie bei Radio Eriwan, im Prinzip ja aber..... :sad:
Re ist eine Kennzahl die sich aus Strömung, Viskosität und Trägheitskräften zusammensetzt, nähmlich Re= cd/ kinematische Viskosität. In dieser Aussage steckt natürlich die Berücksichtigung der Oberflächenrauhigkeit , (k-Wert)und vieles mehr. O-)
Denke aber das alles spielt in unserem Fall keine große Rolle und möchte es auch dabei bewenden lassen, ansonsten muß ich meine gesammelten Werke aus dem Schuppen holen und das nach sovielen Jahren. :smile:
Gruß
Uwe
Sparky

Re: Düsen und Durchflussmengen

Beitrag von Sparky »

Uwe hat geschrieben:Denke aber das alles spielt in unserem Fall keine große Rolle und möchte es auch dabei bewenden lassen, ansonsten muß ich meine gesammelten Werke aus dem Schuppen holen und das nach sovielen Jahren. :smile:
Gruß
Uwe
Moin Uwe,
bei mir ist es ebenso...
Mit der Reynoldzahl ist das so eine Sache.
In einem Rohr (z.B. in unserem Vergaser) kann die Reynoldzahl aussagen, dass dort eine schön laminare Strömung herrscht. Aber das kann (und wird!) hinter dem Düsenstock, welcher sich der Strömung ja so richtig blöde in den Weg stellt, schon total anders sein: Außenrum kann die Strömung laminar sein, und im "Strömungsschatten" das Düsenstocks ist es halt turbulent. Beides gleichzeitig eben.
Die Welt ist unnötig kompliziert, das ist mir schon öfters unangenehm aufgefallen...
HaveFunGrüße - Sparky :mcgreen:
DiDi
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Re: Düsen und Durchflussmengen

Beitrag von DiDi »

Mensch Sparky ,
bin immer wieder von der bestechenden Klarheit Deiner Ausführungen beeindruckt , und alles ohne Latein ,
dieses macht für mich einen wissenden aus ,

so langsam kannst Du Dich aber nicht mehr herausschreiben ,keine Zeit ,keine Lust und so ,
nun muß es mal an die praktische Umsetzung der Theorie für unser Rad gehen ,
der Vergaser scheint doch eine Stärke von Dir zu sein ,
vielleicht erst mal ein paar praktische Schritte für Leute die Zeit haben ,vorgehen könnten .

Gruß DiDi


P.S Dieter hat da doch beeinduckend gezeigt mit welchen unstudierten Mitteln ,
eigentlich jeder diesen Test machen kann,
ausgenommen das Wissen über mehr oder weniger Unterdruck in Verbindung mit Durchflussmenge und Verbrauch ,
manches kommt ja auch erst beim testen raus.
Zuletzt geändert von DiDi am Samstag 5. Dezember 2009, 14:16, insgesamt 1-mal geändert.
Für den inneren Schweinehund gibt es eine Erklärung aus der Evolution ; er muss uns zugelaufen sein .
DiDi
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Re: Düsen und Durchflussmengen

Beitrag von DiDi »

Habe gerade im ersten geschlossenen Forum ,eine Rechnung gefunden ,wieviel % grösser die 43er ist ,

durch Dieters Test ist dann ein ganz anderer Wert heraus gekommen ,

wer testen tut ist klar im Vorteil
Für den inneren Schweinehund gibt es eine Erklärung aus der Evolution ; er muss uns zugelaufen sein .
Sparky

Re: Düsen und Durchflussmengen

Beitrag von Sparky »

DiDi hat geschrieben:...vielleicht erst mal ein paar praktische Schritte wie Leute die Zeit haben ,vorgehen könnnten...
Wer sagt, dass ich Zeit habe? :wink:

Nachtrag: Hallo Didi,
wahrscheinlich habe ich deine Antwort falsch verstanden, spaßig nämlich.
Jedenfalls habe ich darin keine konkrete Fragestellung gesehen.
Auf die ich rational - nicht nur spaßig - hätte antworten können.

Vielleicht war die Frage, wie ich Düsen aufweiten würde, auch wenn ich kein richtiges Werkzeug dafür hätte...
Erstmal eine Durchflussmessung nach Dieters Methode. Dann würde ich mir aus einer Spülbürste oder so einen Nylonborsten nehmen und den in meinen Dremel spannen. Dann aus ATA oder aus einem anderen Scheuermittel oder aus einer Zahnpasta mit Abrasivpartikeln drin (knirscht zwischen den Zähnen) eine abrasive Paste anrühren, und die dann in die aufzuweitende Bohrung schmieren. Jetzt für genau 1 min den Borsten rotieren lassen (abdecken, kann spritzen). Dann die Düse gut reinigen und nochmal eine Durchflussmesseung und Wertevergleich. Jetzt könnte man rechnen, wieviele Minuten Erosionszeit noch fehlen, um das gewünschte Endresultat zu erzielen.
Auf jeden Fall wäre das ein sanftes Verfahren, mir dem man die Düse nicht so schnell ruinieren kann.
Grüße - Sparky :wink:
Zuletzt geändert von Sparky am Montag 7. Dezember 2009, 11:10, insgesamt 1-mal geändert.
DiDi
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Re: Düsen und Durchflussmengen

Beitrag von DiDi »

Das richtige Werkzeug zur Düsenreinigung

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Zuletzt geändert von DiDi am Sonntag 6. Dezember 2009, 22:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Düsen und Durchflussmengen

Beitrag von DiDi »

Hatte das nötige Gerät geliehen bekommen um Originale Düse aufzuweiten


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DiDi
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Re: Düsen und Durchflussmengen

Beitrag von DiDi »

Habe hier mal eine Berechnung von Düsengrößen anfertigen lassen ,

Bild
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Sparky

Re: Düsen und Durchflussmengen

Beitrag von Sparky »

Hallo Didi,
leider werd' ich nicht ganz schlau daraus.
Durchmesser in mm ist klar, aber F/cm^3 ??
Was ist das? Es kann weder eine Fläche noch ein Volumen sein,
denn der Zusammenhang mit dem DM geht linear.
Wie hängt die eingeprägte Zahl überhaupt mit dem Düsendurchmesser zusammen?
Oder bezieht sich der eingeprägte Wert direkt auf den Volumenstrom?
Ich gebe zu, von der Düsenbeschriftung keine Ahnung zu haben...
Weihnachtsgrüße an Alle - Sparky :redface:
DiDi
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Re: Düsen und Durchflussmengen

Beitrag von DiDi »

Hallo Sparky ,
diese Rechenzeichnung ,bezieht sich auf die Messinformation von Dieter , 42 e r = 17,2 Durchflußmengen,

http://www.motorfahrrad.eu/viewtopic.php?f=21&t=1744
http://www.motorfahrrad.eu/viewtopic.ph ... 4&start=10


allerdings für einen 12er Vergaser ,
da habe ich keine Ahnung was das für Praktische Auswirkungen haben kann ,und worauf sich die Größe 12 bezieht ,

für mich war erst mal wichtig ,Werkzeug zur Verfügung zu haben ,um Düsen aufweiten zu können ,
und welche Lochgröße nötig ist , weiteres muß man mal Probieren

Gruß DiDi
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