Hier ist mal ein natürlicher feind einer Wespe
Araneus diadematus (Gartenkreuzspinne mit Wespe)
hiermit ernähren sich Wespen
Adulte Echte Wespen fressen überwiegend Nektar, Pollen, Pflanzensäfte, tierische Stoffe und Insekten. Die Larven werden hauptsächlich mit Fleisch von toten oder erbeuteten Tieren gefüttert, wobei die Nahrungsquellen hier sehr vielfältig sind.
Wespen und Menschen
Für den schlechten Ruf, in dem Wespen stehen, sind ausschließlich die Deutsche und die Gemeine Wespe verantwortlich. Diese beiden Arten bilden die größten Völker (mehrere tausend Arbeiterinnen) und sind die einzigen, die Menschen gegenüber zudringlich werden und sich auch über menschliche Nahrung hermachen („Zwetschgenkuchenwespen”). Dies ist besonders dann der Fall, wenn sich im Spätsommer die Nester auflösen und die noch lebenden Arbeiterinnen auf Nahrungssuche einzeln durch die Gegend streunen. Dabei können sie unter Umständen sogar Bakterien wie Escherichia coli und Salmonellen auf menschliche Nahrung übertragen.
Bei einem Stich werden Alarmpheromone freigesetzt, die weitere Tiere anlocken und zum Stich animieren. Das Gift führt bei einigen Menschen zu einer allergischen Reaktion. Die Gefahren eines Stiches werden unter Insektenstich ausführlich erläutert.
Bewohnte Nester können durch eine sachkundige Person von Beginn der Nestbauphase im April bis Mitte August umgesiedelt werden. Danach sind die Nester zu groß und die Umsiedlung ist nicht mehr sinnvoll. In diesem Fall kann das Nest im Herbst entfernt werden, nachdem das Wespenvolk untergegangen ist. Kleine Nester werden abgeschnitten und in einen Papiersack gesteckt, dieser wiederum in eine Bienenkiste. So wird das Nest zum neuen Standort in mindestens 3 km Entfernung transportiert und kann dort mit dem Papiersack an einem geeigneten Ort befestigt werden. Größere Nester können transportiert werden, indem man zuerst das Wespenvolk absaugt und danach das Nest entfernt.
Hier ist auch noch etwas für Gesetzes treue Bürger
Alle heimische Tiere genießen einen allgemeinen Schutz nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Danach dürfen sie nicht ohne vernünftigen Grund getötet oder gefangen werden. Hornissen sind darüber hinaus besonders geschützt und stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Tiere und Pflanzen. Daher sollte in jedem Fall genau geprüft werden, ob tatsächlich Handlungsbedarf besteht. Meist lässt sich mit wenig Umsicht die kurze Zeit mit den Tieren leben. Muss wirklich gehandelt werden, stehen ehrenamtliche Fachberater für Hornissen- und Wespenfragen im Rahmen des „Landesnetzwerkes Hornissen und andere Wespen“ zur Verfügung
Lediglich die Deutsche und die Gemeine Wespe können uns aufgrund ihrer Lebensweise lästig werden. Sie bilden Völker mit 1.000 bis 5.000 Tieren. Deutsche und Gemeine Wespe sowie Hornissen legen ihre Nester in dunklen Höhlräumen an wie etwa in Erdhöhlen, Rollladenkästen, auf dem Dachboden oder in Gartenhäuschen. Alle freinistenden Arten sowie Hornissen bilden nur kleine Völker (200 bis 300 Tiere, Hornissen 400 bis 700 Tiere) und sind Insektenjäger, weshalb sie sich weder für unsere Getränke noch für unsere Süßspeisen interessieren. Ein Wespenstaat kann bis zu 2 kg Insekten pro Tag vernichten. Damit erfüllen sie eine wichtige ökologische Funktion, die mit zur Ausgewogenheit unseres Naturhaushalts beiträgt.