Leider sind die meiste Bilder in diese thread verschwunden..
Spezial das Bild von das Innenleben fand ich interessant....und habe es damals natürlich gespeichert.
Da könnte man sehen WO man am besten bohrt.
Im Bild gemessen kam ich an diese Größen:
Und damit ein Bohrschablon gefertigt.
Bohren muss man mit der Standerbohr, wobei dat Polrad richtig eingeklemmt wird!
Warum?
Teilweise bohrt man durch Stahl, teilweise durch das Zinkdruckguss.
Ein Bohr ist faul und macht es sich am liebsten einfach...und wandert dann gerne Richtung das weichere Material.
Dann bekommt man keine schöne, runde Bohrlöcher, und geht die Reparatur nicht.
Aber auch ohne Standerbohr geht es, für Zuhausearbeit habe ich diese gefertigt:
Hier sind Bohrbuchse eingesetzt, und diese verhindern auch das wegwandern vom Bohr.
Spannstifte: schweren Ausführung nehmen!
Am "Starterseite" einschlagen bis gleich mit das Zink:
Am Motorseite mit Dremel abschneiden:
Magneten: Auch diese wollen gerne nach aussen fliegen.
Dann entsteht bei die gelbe markierungen eine kleine Spalt.
Zuerst das überstehende Eisen
vorsichtig abschleifen (Bandschleifer) bis sie wieder bündig liegen.
Ausblasen mit Pressluft und dann ein bischen Loctite 603 (sehr dünnflussig) darauf.
Das wird dann gerne aufgesaugt..
Ich habe in fast all meiner Motoren ein auf diese Weise repariertes Polrad darin, in einige schon vier Jahre.
Und noch keine Ausfälle gehabt!
Und ich fahre nicht immer langsam...
Und auch einige Mitglieder in Holland habe ich auf diese Weise geholfen und sind sehr zufrieden.
Ein neues Polrad kann man auch kaufen, Problem ist das ist alles alte Lager!
Die sind dann zwar noch nie benutzt, aber doch schon 25 Jahre alt.
Und das Zinkdruckguss ältert immer weiter und verliert seine Festigkeit, auch auf Lager!
Denke das "Polradproblem" wird im Zukunft das "Kolbenproblem" übersteigen.
Gruss Arie