* * * FEDERGABEL an Classic - für Disc / XCT-V2 SUNTOUR *

Saxonette, Spartamet und andere
nicht mehr Mitglied

Re: * * * FEDERGABEL an Classic - für Disc / XCT-V2 SUNTOUR *

Beitrag von nicht mehr Mitglied »

Hallo Yogi ,
Bei Dir als Zweiradtechniker war es ja kein problem die Gabel zu verbauen.
Nur wenn sich jemand aus purer Lust so eine Gabel einbaut kann er mangels
kenntnis SCHWER AUF DIE SCHNAUTZE fallen.

Habe schon viele Gabeln verschiedenster Art verbaut und meine Erfahrungen gemacht.
Auch wurde im laufe der zeit die Technik preiswerter und es wurde auf ein besseres Modell verbessert.
Natürlich soll alles im Rahmen bleiben von den Kosten. Nach oben im Preis gibt es keine Grenzen.

Was hast Du jetzt für eine Gabel ( Typ und Hersteller ) ?????
Welche probleme gab es noch ?

mfg Bernd
yogi

Re: * * * FEDERGABEL an Classic - für Disc / XCT-V2 SUNTOUR *

Beitrag von yogi »

Hallo Freunde,
Hallo Bernd,

Achtung, ein langer Bericht.
Mal eine etwas andere Art zu zitieren, damit wird es übersichtlicher:

-- Bei Dir als Zweiradtechniker …..
Wie ich schon mehrfach geschrieben habe, liegt meine aktive Zeit als Zweiradmechaniker schon lange zurück. (mehr wie 50 Jahre) In dieser Zeit hat sich auf diesem Gebiet (eigentlich überall) so viel verändert das die vor 50 Jahren erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten nur noch eingeschränkt Gültigkeit haben. Weiter unten in diesem Text wird das in meinem Fall klar. Das betrifft allerdings nicht die allgemeinen handwerklichen Fähigkeiten, die man als Mechaniker einmal gelernt hat. Die bleiben einem Menschen erhalten, wenn er sich nicht zum Ignoranten entwickelt hat. Letzteres trifft hoffentlich nicht auf mich zu.

-- Habe schon viele Gabeln verschiedenster Art verbaut ……
Das ist es was ich klar machen will. Ich habe in meinem Leben nur eine normale Fahrradgabel gegen eine Federgabel ausgetauscht und habe dabei mein Waterloo erlebt. Nicht in Bezug auf meine handwerklichen Fähigkeiten, aber mangels ausreichender Erfahrung mit den modernen Fahrradtechnologien ist einiges schief gegangen.

-- Natürlich soll alles im Rahmen bleiben von den Kosten …...
Deshalb veröffentliche ich hier meine für einen alten Fahrradmechaniker eher peinlichen Erfahrungen.

-- Was hast Du jetzt für eine Gabel ( Typ und Hersteller ) ?????
Habe gerade auf der Rechnung nachgesehen aber da steht nur Federgabel drauf. Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, waren beide Federgabeln Suntor Gabeln. Welcher Typ jetzt in meiner Classic ist kann ich morgen früh nur am Objekt selbst nachsehen. In der Kälte steige ich heute Nacht nicht 3 Etagen runter und wieder rauf um nachzusehen. Morgen mache ich mit meiner alten Digitalkamera eine Aufnahme und zeige sie hier. Den Typ der falsch gelieferten Gabel kann ich nicht mehr angeben, aber es war definitiv eine Federgabel wie sie ab 1902/03 in der Saxonette Luxus eingebaut wurde.

-- Welche probleme gab es noch ?
Jetzt geht es los und wird für einen alten Fahrradmechaniker ein wenig peinlich.

Wie schon im letzten Aufsatz erwähnt habe ich nicht bemerkt, daß mir zunächst eine falsche Gabel geliefert wurde. Mir viel nur auf, daß die Achsen für die Felgenbremshebel fehlten, in den entsprechenden Gewindeaufnahmen waren schwarze Blindstopfen aus Plastik. Eigentlich hätte ich jetzt schon stutzig werden müssen, aber wie schon oben erwähnt die nötige Produktkenntnisse fehlten mir noch. Weil ich die umständliche Prozedur zurückschicken und auf neue Ware warten verkürzen wollte, habe ich nicht reklamiert sondern habe mir passende Achsen für die Felgenbremse im örtlichen Handel besorgt. Der Händler war dann so freundlich und hat ohne mich zu fragen die Achsen gleich eingebaut. Bezahlt habe ich den Einbau aber nicht, weil ich das nicht verlangt hatte. Ich wollte nur die richtigen passenden Achsen haben und den Einbau selbst vornehmen. Der Händler argumentierte, daß er das Gewinde wegen des eingedrungenen Lackes nachschneiden mußte. Das habe ich nicht gelten lassen, weil ich passende Gewindeschneider selbst besitze. Er sah mich zwar zweifelnd an, aber ich ließ ihn gar nicht weiterreden und sagte, wenn er das nicht glaubt bringe ich ihm postwendend meine Sammlung an Gewindewerkzeugen vorbei. Da gab seine Kostenforderung auf.

Ich ging also zufrieden nach Hause und machte mich am nächsten Tag an den Umbau. Die ganze Prozedur Vorderrad ausbauen, Schutzblech abbauen, Cantileverbremse abbauen, Gabel ausbauen, mit dem weiteren Abbau all der Kleinigkeiten die dazu noch erforderlich sind. Kurze Einflechtung, die wichtigsten erforderlichen Werkzeuge besitze ich schon seit vielen Jahren. Wenn mir ein Werkzeug fehlt wird es sofort besorgt (geliehen, meistens gekauft). Als ich die alte Gabel ausgebaut hatte fiel mir sofort der eingelaufene, defekte Festsitzkonus unten an der Gabel auf. Sch ….. !!! Ich tigerte also los und wollte so ein Teil kaufen. Da erlebte ich eine Enttäuschung nach der anderen. Ich habe fast einen ganzen Nachmittag damit zugebracht einen einzelnen passenden Konus dieser Art zu bekommen, vergebens. Also kaufte ich notgedrungen einen ganzen Steuersatz. Auf Vorschlag des Händlers ließ ich den Festsitzkonus gleich auf die Federgabel aufpressen, das machte er ruck zuck kostenlos und ich habe zugesehen. Dabei vielen mir so einige Werkzeuge auf die ich damals (50ziger Jahre) noch nicht kannte. Das Ergebnis meiner Rundreise durch einige Fahrradläden, ich hatte jetzt einen neuen modernen staubgekapselten Steuersatz für meine Saxonette.

Weil es schon dunkel war. habe ich den Umbau erst 3 Tage später fortsetzen können. Ich hatte am nächsten Tag etwas zu erledigen und danach war Wochenende. Samstags und Sonntags wollte ich nicht im Hof hantieren und die Mitbewohner (etwa 50) verärgern. Dazu muß ich erwähnen, meine Saxonette steht zwar im Hof aber da im Freien. Ich habe keine Garage nur einen Keller und das schwere Ding immer runter und rauf zu schleppen ist mir auf Dauer zu lästig und zu schwer. Mit einem 26“ Fahrrad (Alurahmen) geht das noch. Eine Saxonette ist vollgetankt mit ein wenig Zusatzausrüstung um einige Gramm *JOKINGLY* schwerer und wesentlich unhandlicher. Obendrein würde der Hausbesitzer und die Mitbewohner den unvermeidlichen Benzinduft im Keller auf Dauer nicht hinnehmen, könnte sogar gefährlich werden. @=

Am nächsten Montag ging ich vormittags ans Werk mit der Erwartung am Nachmittag eine Ausfahrt mit der neu gefederten alten Saxonette machen zu können. Doch welch eine Überraschung und Enttäuschung. Die Federgabel ließ sich zwar einbauen, aber als ich probehalber das Vorderrad in die Gabel steckte stellte ich fest, daß die Achsen für die Felgenbremse viel zu hoch saßen. Wenn ich mit dieser Konstruktion bremsen wollte würde die Bremse statt an der Felge am Reifen bremsen. Ich war zunächst baff und dann ärgerlich. Ich sah mir die Konstruktion etwas näher an und kam zu dem Schluß man hatte mir eine Federgabel für ein 28“ Fahrrad verkauft und wurde richtig wütend. Das paßte nach meiner Meinung auch, weil der breite Reifen der Classic nur knapp zwischen die Holme der Federgabel paßte. Ich baute die Gabel wieder aus, packte meine Sachen zusammen und hängte mich ans Telefon.

Da kam dann sehr schnell heraus, daß ich tatsächlich eine Federgabel für eine Saxonette Luxus bekommen hatte. Mir wurde ohne viel herumzureden ein kostenloser Umtausch zugesichert, obwohl ich mir eine geringe Mitschuld anrechnen lassen mußte. Mir war jetzt auch klar warum die Gabel nicht für eine Felgenbremse vorgesehen war. Die Saxonette Luxus hat von Haus aus vorne immer nur eine Trommelbremse. Etwas stört mich an der Angelegenheit bis heute. Die Federgabeln der Saxonette Luxus waren ursprünglich Gabeln für 28“ Fahrräder, warum die in ein Fahrzeug (Fahrrad) mit 26“ Rädern eingebaut wurden ist mir ein Rätsel. Was war der Grund dafür? Das Warum würde mich interessieren, ich habe zwar einen Verdacht, aber den gebe ich als Rätsel zunächst an die Forumsmitglieder weiter. Auflösung später. :-X

Um es jetzt kurz zu machen etwa 8-9 Tage später bekam ich die richtige passende Federgabel, baute sie ein und bin damit zufrieden. Eine Überraschung erlebte ich noch. Die Federgabel hatte schon einen passenden aufgepreßten Festsitzkonus für das Steuerlager der Saxonette Classic. Ob der ein normales Zubehör der Federgabel ist weiß ich nicht. Wenn jemand sich diese Gabel kaufen will (siehe Link) dann sollte er sich vorher danach erkundigen. Dieser Festsitzkonus geht in der Regel bei einem Steuersatz für Fahrräder immer zuerst kaputt, die anderen Teile lassen sich fast immer weiterverwenden.

Hier noch mal der Link für diese Federgabel: http://shop.strato.de/epages/61418666.s ... x2%2C00%22

Yogi (Jörg)
Dieter-K

Re: * * * FEDERGABEL an Classic - für Disc / XCT-V2 SUNTOUR *

Beitrag von Dieter-K »

Hallo Yogi,

interessanter Bericht! Danke dafür. *THUMBS UP*

Du brauchst dich wirklich nicht schämen, dass dir mit der neuen Technik so Einiges ins Höschen ging. Die Vielfalt der Maße und Ausführungen ist in den letzten Jahren schauderhaft geworden. Da blicken selbst in dem Beruf Tätige oft nur beim Nachblättern in Katalogen durch.

Das erste Verwirrspiel für den normalen Saxonettefahrer ist der 26''-Reifen auf zwei verschiedenen Felgendurchmessern. Die Erklärung dafür: Die alten Reifengrößen wurden nach dem Außendurchmesser der Reifen bestimmt. Ballonreifen sind an der Flanke dick und fett und hoch. Deshalb sind die Felgen im Durchmesser kleiner :wink: . Frühere Schmalspureifen 26'' hatten eine Felge mit dem Stahldrahtsitz des Reifens (der Felgen-SCHULTER) von 590mm. Mit den Mountainbikes und ihren gut federnden Ballonreifen sank das Maß der Felgenschulter auf 559mm.

Das zweite Verwirrspiel sind die Gabeln. Es gibt keine Federgabeln für 590er Felgen und Anschlüsse für V- oder Cantileverbremse. Das Maß ist einfach out (veraltet). Eine Cantilever oder V-Brake passt in die Zeit der Mountainbikes, und die hatten 559er Felgen.
Die modernen Räder sind am Steuerkopf einige Zentimeter höher als die Rahmen aus den 70er und frühern 80ern. Ist eine Geschmacksfrage, weil die Lenkkopfhöhe das gesamte Erscheinugnsbild des Rades verändert . Was spricht dagegen, eine 28''-Gabel in ein 26'' Rad einzubauen? Wenn die Bremsaufnahmen nicht benutzt werden, weil Trommelbremsen verbaut sind, ist die Höhe der Cantileverachsen unerheblich. So kamen die Luxus an ihre 28''-Gabeln. Funktionieren konnte das nur wegen der Trommelbremsen.

Mit Gabeln habe ich mich nur nebenbei beschäftigt und im Laufe der Jahre so einige herumstehen, aber keine verbaut.
Das sagt schon alles. :mcgreen: Ich mag aber auch das absolut zielgenaue Einlenken in Kurven. Und das Erfühlen des Untergrundes ist bei mir noch Ehrensache (um keine Ausrede verlegen).

:wink: - Dieter
nicht mehr Mitglied

Re: * * * FEDERGABEL an Classic - für Disc / XCT-V2 SUNTOUR *

Beitrag von nicht mehr Mitglied »

Nur etwas stört mich an der Angelegenheit bis heute. Die Federgabeln der Saxonette Luxus waren ursprünglich Gabeln für 28“ Fahrräder,
warum die in ein Fahrzeug (Fahrrad) mit 26“ Rädern eingebaut wurden ist mir ein Rätsel. Was war der Grund dafür?
Das Warum würde mich interessieren, ich habe zwar einen Verdacht, aber den gebe ich als Rätsel zunächst an die Forumsmitglieder weiter.
Auflösung später.
Hallo Yogi / all

Ja , Das weiß ich und Du hast Recht !
Bei der Saxonette Luxus wurden 28 " Zoll Federgabeln verbaut.
Bei diesem Modell - LUXUS welches " Sachs " und " Hudson " vertrieben hat wurde immer mit TROMMELBREMSE gebremst.
Hier spielte es keine Rolle und die Bohrungen für die Cantileverbremszapfen wurden mit Blindstopfen abgedeckt.
Auch die anderen und ersten Hersteller wie " Hercules " - " Spartamet " usw. hatten immer vorne eine Trommelbremse.

Warum denn bei der Luxus eine 28 " Zoll Federgabel ?

- Ich denke bei den ersten Saxonetten wurde alles im eigenen Haus gefertigt , angefangen von der Konstruktion bis hin
zur Fertigung der Motoren und Rahmen .
Ob die Felgengrösse 22-590 / Reifengrösse 37-590 eine Idee von diesen Hersteller war oder ob diese auf bestehende
größen zurückgegriffen haben , daß vermag ich nicht zu sagen.
Aufgeschlüsselt bestimmen diese Zahlen :
22 = Felgenbreite ( diese gab es bis 25 )
590 = Felgengrösse / Durchmesser
beim Reifen:
37 = Form / Querrschnitt der Bereifung
590 = innendurchmesser des Reifen
Diese Größen wurden bei den ersten Modellen der Saxonette / Spartamet verbaut.
Der Reifenquerrschnitt ( 37 ) hat keine besonders guten Fahreigenschaften ( zu schmal ) und es wurde im laufe der zeit
die bestehende ABE erweitert und es konnten auch vom Querrschnit her größere Reifen eingesetz werden.
So wurde laut ABE die Reifengröße erweitert.

Mittlerweile gab es aber durch Betriebsschliessungen und Verlagerung der Produktion keine eigene Fertigung der Rahmen,
Motoren und weiteren Einzelteilen in Deutschland. Es wurde das verfügbare vom Weltmarkt verbaut.

Hier denke ich wurde der GRUNDSTEIN zum einsatz einer 28" Zoll Federgabel gelegt. !!

Bei der " LUXUS " und " Hudson S1 " war lt. ABE die Reifengrösse neu freigegeben worden.
Achse 1 - 37-590 ( Vorderrad )
Achse 2 - 42-590 ( Hinterrad )
oder
Achse 1 = 42-590 oder 44-590 ( Vorderrad )
Achse 2 = 44-590 ( Hinterrad )

( SO NIEDERGESCHRIBEN IN ABE einer HUDSON S1 - Bj. 2008 )

Hier meine Begründung zu Deiner Frage :

Der immer größer werdende Reifen ( 37 zu 42 bis 44 ) paßte vom Durchmesser nicht mehr in ein 26" Zoll Gabel
und so wurde einfach eine größere ( gabs ja genug am Markt ) für die Saxonette LUXUS verbaut.
Dieses war ein schleichender Prozess und der Start dieser Wandlung war auch die Rahmenänderung der
Spartamet " COMPANION " ein Rahmenvorgänger der Saxonette Luxus speziell für NL.
Ich bin der Meinung das bei der heutigen LUXUS und Hudson kein 26" Zoll Rahmen zum einsatz kam sondern
es sich um einen 28" Zoll Rahmen handelt.
Das sieht mann auch an den Schutzblech Befestigungsverlängerungen am Vorderrad und an den unterlegten
Buchsen beim Schutzblech Hinterad zu Befestigung.
Auch gab es schon Stargabeln für eine LUXUS mit ca. 30mm zwischenstück am Schaftrohr ( Die erste LUXUS ohne Federgabel )

Quasi ein ZWITTER - Halb und Halb !

Die erste Änderung der Reifengröße ( weg von 590 zu MTB-Bereifung 559 ) unternahm damals die Hercules-Werke
mit der Saxonette - MTB.
Diese erste Version wurde mit STARGABEL , Cantilever Bremse und Bereifung 50-559 ausgestattet.
Die Nachfolge Version hatte dann auch die erste FEDERGABEL an einer Saxonette.

Von den HERCULES-Werken wurde auch die erste CLASSIC entwickelt mit EINROHRRAHMEN ( Tiefeinsteiger )
und der Bereifung 50-559.
Die Hercules -Werke wurden dann von Sachs übernommen und es nahm eine andere Wendung.
Nach Schliessung der Sachs-Motorenwerke und Turbolenzen bei Sachs nahm alles seinen lauf und es gibt keine Fertigung
mehr in Deutschland. Von tausenden Mitarbeitern sind heute bei Sachs ( SFM-BIKES ) nur noch wenige am Standort
Nürnberg übergeblieben.

usw. usw..............

mfg Bernd


Wichtiger Nachtrag : für Saxonette LUXUS
Da ich an einer Luxus nur Scheibenbremse nachgerüstet habe weil die IS2000 aufnahme vorhanden war
bleibt jetzt zu Prüfen welche Gabelgrösse mit 44-590er Reifen benötigt wird.
Das kann ich zu zeit nicht sagen .
Nicht das jemand für eine Luxus eine 26 " Gabel bestellt ( ACHTUNG RUDI !! :wink: )
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Rudi
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Re: * * * FEDERGABEL an Classic - für Disc / XCT-V2 SUNTOUR *

Beitrag von Rudi »

Moin Moin....
Sehr informativ von euch allen!!!!
Danke für Infos und Warnungen!
Dieter-K hat geschrieben:Ich mag aber auch das absolut zielgenaue Einlenken in Kurven. Und das Erfühlen des Untergrundes ist bei mir noch Ehrensache (um keine Ausrede verlegen).

:wink: - Dieter
Dieter....Habe ich auch im Oktober 2007 gemacht ( ]:-> Erfühlen des Untergrundes @= ) ! Die Metallplatte werde ich mir im März wieder entfernen lassen aus dem Arm. :mcgreen: :mcgreen:

Nee nee ich fühle den lieber überhaupt nicht! O-)
Ja ich kann es nicht lassen, aber, Dieter, du lieferst auch nur erstklassige "Vorlagen"... :muahaha: :muahaha: :muahaha:

Gruß Rudi-HH
Bild
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. :-/
Das Gegenteil ist schon schwieriger. :-)
Kurt Tucholsky
yogi

Re: * * * FEDERGABEL an Classic - für Disc / XCT-V2 SUNTOUR *

Beitrag von yogi »

Hallo Freunde,

Das versprochene Foto von der Federgabel meiner Classic kann ich nicht liefern.
Meine alte Digitalkamera verweigert bei dieser Kälte den Dienst. Die automatische Fokusierung des Objektivs streikt. Es ist zu kalt.

Aber ich habe mir die Daten von der Federgabel aufgeschrieben:
Es ist eine SR Suntour CR 8 V2. Das Baujahr konnte ich nicht feststellen.

Für die Auflösung des kleinen Rätsels haben Dieter-K und Bernd gesorgt. Ich habe aber noch einen Aspekt gefunden. Die Saxonette Luxus sieht mit der langen Federgabel viel eleganter aus als alle anderen Vorgängermodelle. Ob das bei einem Umbau auch auf andere Modelle zutifft kann man nur in einem Vergleich herausfinden. Meine Classic machte mit der langen Gabel auf der ersten Blick nach meiner Meinung einen guten Eindruck. Leider konnte ich sie nicht gebrauchen. Ich hätte in eine neue Bremsanlage investieren müssen. Das war mir im Moment zu teuer.

Nachtrag: Die falsche Jahresangabe 1902/03 bitte ich zu entschuldigen, sollte 2002/03 heißen.

Yogi (Jörg)
Antworten