Hallo Andreas,
so ganz neu ist das nicht.
3-D-Prototyping gibts seit reichlich 10 Jahren im Kunststoffbereich.
Immer noch lassen sich damit nicht alle geometrischen Körper darstellen.
Das wird aber wohl nur eine Frage der Zeit sein.
Aber mit "Alptraum" gebe ich Dir Recht.
Wenn das Standard werden sollte, wird man in zwanzig Jahren keinen Menschen mehr finden, der eine Feile ohne größere Verletzungen in die Hand nehmen kann.
Im manuellen Karosserie- und Flugzeugbau ist diese Situation schon seit einigen Jahrzehnten da.
Die Leute, die einen Kotflügel originalgetreu von Hand aus einem Stück Blech treiben können, kannst Du in unserer Republik an fünf Fingern abzählen.
Wir mußten auf der Gesellenprüfung noch eine Kabelschelle aus Blech von Hand fertigen.
Machte damals schon keiner mehr, aber man hatte damit das handwerkliche Rüstzeug, über das ich mich heute bei jeder, selbst gedrehten Schraube freuen kann.
Mit dem "ein-Loch-in-ein-Stück-Metal-bohren" wirds vielleicht bald genau so sein.
Ohne CNC und weißem Kittel läuft da nix.
Ich weiß auch nicht, ob ich das gut finden soll.
Da geht ein ungeheures Wissen verloren.
Gert
Die Zukunft im Werkzeugbau...
Re: Die Zukunft im Werkzeugbau...
Bin Metall ahnungslos ,
dennoch würde mich schon mal interessieren ,in welcher Preisregion man bei der Maschine spricht
dennoch würde mich schon mal interessieren ,in welcher Preisregion man bei der Maschine spricht
Für den inneren Schweinehund gibt es eine Erklärung aus der Evolution ; er muss uns zugelaufen sein .
- fehntjer
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Re: Die Zukunft im Werkzeugbau...
Moin,
@Yamato, wenn du auf dieser Messe bist kannst du da nicht eine Zeichnung für einen Sachsmotor unterschmuggeln?
Ob die das schafft?
Gruss Dieter
@Yamato, wenn du auf dieser Messe bist kannst du da nicht eine Zeichnung für einen Sachsmotor unterschmuggeln?
Ob die das schafft?
Gruss Dieter
Dieser Text besteht aus 100% recycled Bits. Haltbarkeits Datum: s. Rückseite
Der Niederrheiner hat von nichts Ahnung kann aber alles erklären
frei nach Hans-Dieter Hüsch
https://i.ibb.co/YNBypqf/vlag-n-L-d-L.jpg
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- fehntjer
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Re: Die Zukunft im Werkzeugbau...
Moin,
sehr wahrscheinlich benötigt man Werkzeugmacher zum reparieren .....
Ist da wirklich das Ende der Entwicklung von solchen Systemen?
Stromversorgung = Solarmodule
Mal einfach rechnen : das grosse Zahnrad im Motor ist z.Z füer etwa 190,00 zu bekommen. Das Teil für jedes Mitglied angefertigt( natürlich Hand signiert) knapp 25.000,- wäre schon fast das halbe System. Nur was kosten die Rohmaterialien?
Gruss Dieter
sehr wahrscheinlich benötigt man Werkzeugmacher zum reparieren .....
Ist da wirklich das Ende der Entwicklung von solchen Systemen?
Stromversorgung = Solarmodule
Mal einfach rechnen : das grosse Zahnrad im Motor ist z.Z füer etwa 190,00 zu bekommen. Das Teil für jedes Mitglied angefertigt( natürlich Hand signiert) knapp 25.000,- wäre schon fast das halbe System. Nur was kosten die Rohmaterialien?
Gruss Dieter
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-
GasiGert
Re: Die Zukunft im Werkzeugbau...
Ich halte mich da lieber etwas zurück.
Erfahrungsgemäß werden solche Maschinen mit vorher genau ausgetüftelten Werkstücken vorgestellt.
Das sieht dann immer spektakulär aus; wenn man aber selbst damit einen Auftrag durchziehen möchte, dann reichen schon oft eine einfache Hinterschneidung am Teil oder eine schlecht zu spannende Oberfläche, damit die ganze Sache im Detail scheitert.
Ich habe mich beruflich mit 3D-Fräsen beschäftigen müssen und habe mit ein paar manuell gefertigten Teilen unterm Arm verschiedene Hersteller abgeklappert. So was mögen die gar nicht.
Von der Multifunktionalität blieb da unter dem Strich nicht viel übrig und (damals) 100.000 DM für eine schicke Kiste, bei der man die Werkstücke noch manuell nacharbeiten mußte, war für unsere Klitsche dann doch zu heftig.
Und das reine Konturenfräsen, daß, was die Maschine wirklich gut und präzise konnte, ging auf unserer steinzeitlichen handgeführten Kopierfräsmaschine über 30% schneller.
Einfach das Werkstück in die Vakuumspannung knallen und schon fliegen die Späne.
Kein Anfahren von Bezugspunkten oder zehntelmillimetergenaues Positionieren.
Ich hab dann eine 3-Achsen Portalfräse für die komplizierteren Formen selbst gebaut.
Für einen Bruchteil der Kosten.
Trotzdem bin ich aber sicher, daß diese Entwicklung nicht aufzuhalten ist.
Gert
Erfahrungsgemäß werden solche Maschinen mit vorher genau ausgetüftelten Werkstücken vorgestellt.
Das sieht dann immer spektakulär aus; wenn man aber selbst damit einen Auftrag durchziehen möchte, dann reichen schon oft eine einfache Hinterschneidung am Teil oder eine schlecht zu spannende Oberfläche, damit die ganze Sache im Detail scheitert.
Ich habe mich beruflich mit 3D-Fräsen beschäftigen müssen und habe mit ein paar manuell gefertigten Teilen unterm Arm verschiedene Hersteller abgeklappert. So was mögen die gar nicht.
Von der Multifunktionalität blieb da unter dem Strich nicht viel übrig und (damals) 100.000 DM für eine schicke Kiste, bei der man die Werkstücke noch manuell nacharbeiten mußte, war für unsere Klitsche dann doch zu heftig.
Und das reine Konturenfräsen, daß, was die Maschine wirklich gut und präzise konnte, ging auf unserer steinzeitlichen handgeführten Kopierfräsmaschine über 30% schneller.
Einfach das Werkstück in die Vakuumspannung knallen und schon fliegen die Späne.
Kein Anfahren von Bezugspunkten oder zehntelmillimetergenaues Positionieren.
Ich hab dann eine 3-Achsen Portalfräse für die komplizierteren Formen selbst gebaut.
Für einen Bruchteil der Kosten.
Trotzdem bin ich aber sicher, daß diese Entwicklung nicht aufzuhalten ist.
Gert
Re: Die Zukunft im Werkzeugbau...
sind sehr interessant Eure Beiträge ,
solange man in der Branche nicht zwingend einen Trend mitmachen muß , ist das ja noch in Ordnung ,
DiDi
solange man in der Branche nicht zwingend einen Trend mitmachen muß , ist das ja noch in Ordnung ,
DiDi
Für den inneren Schweinehund gibt es eine Erklärung aus der Evolution ; er muss uns zugelaufen sein .
- tnt-dennis
- Beiträge: 1270
- Registriert: Mittwoch 22. Oktober 2008, 07:41
- Wohnort: Titz
Re: Die Zukunft im Werkzeugbau...
Einerseits bin ich noch altmodischer Handwerker, andererseits aber auch komplett Technik verrückt.
Ich finde diese Maschine (sollte sie denn funktionieren) super.
Die ganze Sache geht sehr in Richtung Replikatoren bei der alten Serie Strar Trek. In den ganz alten Folgen mit kaptain Kirk wurde ja nur das Essen damit repliziert. Bei den neueren Folgen hingegen wurden auch ganz alltägliche Dinge damit erzeugt.
Ich bin mal gespannt wie es weiter geht.
Gruß
Dennis
Ich finde diese Maschine (sollte sie denn funktionieren) super.
Die ganze Sache geht sehr in Richtung Replikatoren bei der alten Serie Strar Trek. In den ganz alten Folgen mit kaptain Kirk wurde ja nur das Essen damit repliziert. Bei den neueren Folgen hingegen wurden auch ganz alltägliche Dinge damit erzeugt.
Ich bin mal gespannt wie es weiter geht.
Gruß
Dennis