Nicht neu, aber treu.
Obwohl passionierter Schrauber und Oldtimerfan, kapituliere ich vor der Elektronik in meinem Turbo- Volvo.
Nachdem ich jetzt seit zwei Jahren mit brennender und trotz Investition von mehreren hundert Euro von keiner Vertragswerkstatt zu löschenden Motorkontrollleuchte unterwegs war, habe ich den Boliden einfach verkauft.
Mit einem vielhundertpferdigen Auto im Notlaufprogramm herumzueiern, macht nicht wirklich Spaß.
Auslesen der Fehlercodes übrigens geht bei den aktuellen Modellen nur noch online mit zertifizierter und sündhaft teurer Standleitung nach Göteborg. Gibts auch nur für Vertragshändler.
Der Mechaniker muß sich dann auf die ausgegebene Diagnose verlassen. Nachprüfen geht nicht.
Reparaturhandbücher oder wenigstens eine Datensammlung werden heute nicht mehr von den Herstellern ausgegeben.
Und so werden dann lustig Teile getauscht, die es "sein könnten". Ein Luftmassenmesser für 230,-EUR oder mal eben eine oder zwei der Lambdasonden, oder,oder oder.......
Und jedesmal einen halben Tag Verdienstausfall, einen Mietwagen und eine dicke Krawatte.
Alles Murks; ich will so was nicht mehr.
Alarmanlage:
Ich hatte früher so einen Zündunterbrecherschalter auch in meinen Fahrzeugen.
Im Boxer hatte ich einen schlichten Druckknopfschalter aus einer Nachttischlampe ganz vorne ins Bodenblech der Sitzbank gepfriemelt.
Duckknopf nach oben.
Mit etwas Gefühl konnte man den mit dem Daumen und auf dem Moped sitzend durch die Polsterung und unsichtbar für Danebenstehende drücken.
Da mußte jemand schon ordentlich suchen um dahinterzukommen.
In meinem Triumph Spitfire hatte ich einen ähnlichen Schalter hinter dem Armaturenbrett.
Der betätigte aber nur ein Zeitrelais. Man konnte den Wagen starten und auch losfahren.
Nach dreißig Sekunden war allerdings Schluß
Da hätte der Bösewicht aber mitten im fließenden Verkehr gestanden.
Schlechte Voraussetzungen für eine Fehlersuche am geklauten Fahrzeug nahe des Diebstahlortes.
Gert