Fahrradschaltung zum 2. von Yogi
Verfasst: Mittwoch 21. Oktober 2009, 09:26
Fahrradschatung zum 2.
Na den Los, ich habe es in anderen Mailinglisten leider schon erlebt das längere Texte nicht so
beliebt sind.
Von Mai 1951 bis November 1954 habe ich in Krefeld das Zweiradmechaniker Handwerk gelernt.
Als ich damals meine Lehre begann (ich war schon 16 ½ Jahre alt) konnte ich noch nicht einmal
Fahrrad fahren. Das war für die damalige Zeit gar nicht so ungewöhnlich, denn welcher Jugendliche
hatte damals schon ein Fahrrad. Ich konnte mir so etwas nur selten von Nahem betrachten, damit
fahren war für mich unerreichbar. Mit 15 Jahren bekam ich einmal die Möglichkeit ein Fahrrad
auszuprobieren, dieser kurze Ausflug endete aber nach etwa 50 m in einem Dorfteich.
Aus der Traum.
Eine meiner ersten Aufgaben als Lehrling (nach Werkstatt aufräumen und sauber machen) mußte ich
auf Anordnung meines Lehrmeisters Fahrrad fahren lernen. Dazu wurde mir ein 26“ Fahrrad zur
tägliche Benutzung übergeben, das ursprünglich einmal ein Fahrrad-Motorrad war, wie sie in den
20iger und 30iger Jahren gebaut wurden. Das Ding war sehr stabil, schwer (ca. 25-27 kg) und hatte
sogenannte Ballonreifen. Die Reifengröße weiß ich nicht mehr. Damit lernte ich das Radfahren schnell,
zumal ich das Ding sogar mit nach Hause nehmen durfte. (CVJM Lehrlingsheim, Krefeld Westwall)
Nach etwa einem Jahr habe ich mal zaghaft gefragt ob ich nicht ein neues Fahrrad haben könnte.
Ich wollte es von meinem Lehrlingslohn abstottern. Ich bekam damals Anfang 1952 einen Lehrlingslohn
von 40 DM der sich alle 6 Monate um 5 DM erhöhte. Dieses Gehalt durfte ich behalten mußte davon
aber alle persönlich anfallende Kosten begleichen. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung und im
Lehrlingsheim bezahlte das Sozialamt. Ich hatte mir ausgerechnet, daß ich für ein neues Fahrrad
monatlich etwa 10 bis 20 Mark abzahlen konnte. Mein Lehrmeister ging tatsächlich auf meine Anfrage
ein und ich durfte mir ein Fahrrad aussuchen. Ich suchte mir natürlich ein Sportrad aus. Es war ein
schwarzes Wittler-Rad mit Doppelrohrramen, Aluminiumfelgen, Schmalspurreifen, Felgenbremse vorn
und einer Dreigang Kettenschaltung mit Rücktrittbremse. Mein Lehrmeister meinte zwar ich solle mir
doch ein etwas preiswerteres Rad aussuchen, stimmte aber schließlich zu. Das Fahrrad hatte damals
einen Ladenverkaufspreis von knapp unter 190 DM, ich bekam aber Hausrabatt. Ein stolzer Preis für
ein Fahrrad und einen Lehrling. Zum Vergleich, ein VW Käfer Standard (Primitivausstattung mit
Seilzugbremsen) kostete damals Anfang der 50iger Jahre zwischen 500 und 600 DM. (Brezel-Käfer)
Nur drei Gänge am Fahrrad reichten mir auf Dauer nicht, zumal die Abstufung doch sehr eng war.
Als erstes habe ich einen Zahnkranz mit einer etwas größeren Abstufung eingebaut. Nach meiner
Erinnerung hatte das kleinste Zahnrad 16 Zähne, das größte 23.
Das Zweiradgeschäft August Schefer in Krefeld bestand schon lange vor dem 2. Weltkrieg. Die
Verkaufts- und Werkstatträume lagen ursprünglich am Glockenspitz, die sind im Krieg zerstört
worden. Die neuen Verkaufs und Werkstatträume waren in der Rheinstaße 66. Weil ich schon
etwas älter war, als normale Lehrlinge, habe ich damals gelegendlich beim Wiederaufbau des
zerstörten Hauses geholfen und bekam dafür einen Extralohn. Zum Beispiel habe ich damals
große Teile der Heizungsanlage geschweißt, (autogenes Schweißen) und habe sogar die Grundlagen
der Hauselektrik gelernt. Alles in allem hatte ich mit meiner Lehrstelle großes Glück und habe viel
gelernt das nicht unbedingt zur Ausbildung eines Zweiradmechanikers gehörte.
In den Kellerräumen des zerstörten Hauses am Glockenspitz gab es aber noch ein umfangreiches
Ersatzteillager das teilweise aus dem Schutt ausgegaben werden konnte. Unter diesen Ersatzteilen
gab es auch noch einige Fichtel & Sachs Zweigangnaben mit Rücktrittbremse, die alle defekt oder
sogar verrostet waren. Ersatzteile für diese Naben waren auch noch vorhanden. Meinem Lehrmeister
fiel auf, daß ich mir diese Naben immer wieder sehr genau angesehen habe. Eines Tages sagte er
zu mir „wenn du eine Nabe funktionsfähig zusammenbauen kannst, kannst du sie behalten“. Das
ließ ich mir nicht zweimal sagen. Es dauerte aber doch noch einige Zeit bis ich die Funtion der Nabe
mit der Rücktrittbremse verstanden hatte. Ein Planetengetriebe hatte ich bis dato noch nie gesehen,
die Funktionsweise und das Zusammenspiel der Einzelteile war mir natürlich auch unbekannt. Letzte
Unsicherheiten konnte ich überwinden als mein Lehrmeister mir eine Explosionszeichnnug der Nabe
übergab. Die hatte er für mich bei einem andern Fahrradhändler besorgt. Seine eigenen Unterlagen
sind bei einem Bombenangriff vernichtet worden. Mein Lehrmeister war damals Lehrlingsobmann in
der Mechanikerinnung von Krefeld. Jetzt dauerte es nicht mehr lange und ich hatte eine Nabe
funktionstüchtig zusammengebaut und eingespeicht. Einen Mangel gab es noch, die Rücktrittbremse
funtionierte nicht richtig weil alle Messingbremsbacken die ich finden konnte verschlissen waren und
die Nabeninnenseiten auch nicht mehr das Originalmaß hatten. Aber das machte nichts, denn jetzt
machte ich Nägel mit Köpfen. Statt des normalen dreifachen Zahnkranzes für eine Rücktrittbremse,
baute ich einen Freilaufzahnkranz ein. Weil jetzt die Bremse hinten fehlte kam auch hinten eine
Felgenbremse hinzu. Welch eine Sensation jetzt hatte ich eine 6-Gangschaltung an meinem Fahrrad.
Wahrscheinlich war ich nicht der Einzige der damals auf diese Idee kam, mir ist aber aus dieser Zeit nie
etwas ähnliches bekannt geworden. Mit diesem Rad habe ich dann eine Urlaubsreise von Krefeld nach
Ebingen (heute Albstadt-Ebingen) in Württemberg gemacht. (hin und zurück ca. 1200km)
Unterwegs fiel mir unangenehm auf, daß ich bei einigen Steigungen absteigen mußte. Die Übersetzungen
am Fahrrad waren für Berge zu lang. Ich sann auf Abhilfe. Zu dieser Zeit, etwa Ende 1952, habe ich in einer
Technikzeitschrift (Hobby Magazin der Technik) von Versuchen gelesen, (Versuche vor dem 2. Weltkrieg ???)
auch vorne mehr wie ein Kettenrad einzubauen. Ich suchte nach passenden Kettenrädern die ich als Paar
vorne einbauen konnte. Irgendwann fand ich zwei Kettenräder die ich mit einigen Änderungen (Fräsen und
drehen in der Lehrlingswerkstatt der Berufsschule) zusammen montieren konnte. Einen Umwerfer wie er
heute bei Kettenschaltungen verwendet wird hatte ich noch nicht, aber ich konnte im Bedarfsfall die
Übersetzung für eine Steigung ändern. (absteigen und die Kette von Hand umlegen) Ich habe dann mit Hilfe
meines Lehrmeisters und eines Gesellen aus der Werkstatt versucht für die beiden Kettenräder vorne einen
Umwerfer zu konstruieren, ohne zu wissen das es so etwas schon gab. Solche Teile waren damals noch sehr
selten und so teuer, daß ich es mir vermutlich nicht hätte leisten können. Das ist mir aber erst bekannt
geworden als das Fahrrad schon den Besitzer gewechselt hatte. Es wurde aus dem verschlossenen Fahrradkeller
im Lehrlingsheim gestohlen. Meines Wissens ist vorher und auch später nie wieder ein Fahrrad in dem
Lehrlingsheim gestohlen worden. Vermutlich hat der Dieb mein Fahrrad wegen der technischen Besonderheiten
gezielt ausgesucht. Nach einigen Tagen hat die Rennleitung sogar den Dieb ermitteln können, aber der war mit
meinem Fahrrad nach Ost-Berlin verschwunden. Der Dieb war mir also mit Namen und Adresse bekannt, ich
bekam aber mein Fahrrad nicht zurück. Bei solchen „Bagatelldiebstählen !!!“ gab es damals keine Verfolgung
über die innerdeutsche Grenze hinweg.
Soviel zu meinen frühen Erfahrung mit Mehrfachgangschaltungen an Fahrädern.
Später hatte ich dann verschiedene Räder mit Kettenschaltungen zwischen 5 und 21 Gängen. Gegenwärtig fahre
ich neben meiner Saxonette aus Kostengründen ein Fahrrad (21 Gänge) aus einem bekannten Warenhaus.
Ein China-Produkt (???) der besseren Klasse, ich bin damit zufrieden.
Mich würde interessieren ob jemand aus dieser Runde ähnliches gebastelt hat, oder von ähnlichen frühen
kombinierten Fahradschaltungen gehört hat.
Yogi (Jörg)
Na den Los, ich habe es in anderen Mailinglisten leider schon erlebt das längere Texte nicht so
beliebt sind.
Von Mai 1951 bis November 1954 habe ich in Krefeld das Zweiradmechaniker Handwerk gelernt.
Als ich damals meine Lehre begann (ich war schon 16 ½ Jahre alt) konnte ich noch nicht einmal
Fahrrad fahren. Das war für die damalige Zeit gar nicht so ungewöhnlich, denn welcher Jugendliche
hatte damals schon ein Fahrrad. Ich konnte mir so etwas nur selten von Nahem betrachten, damit
fahren war für mich unerreichbar. Mit 15 Jahren bekam ich einmal die Möglichkeit ein Fahrrad
auszuprobieren, dieser kurze Ausflug endete aber nach etwa 50 m in einem Dorfteich.
Aus der Traum.
Eine meiner ersten Aufgaben als Lehrling (nach Werkstatt aufräumen und sauber machen) mußte ich
auf Anordnung meines Lehrmeisters Fahrrad fahren lernen. Dazu wurde mir ein 26“ Fahrrad zur
tägliche Benutzung übergeben, das ursprünglich einmal ein Fahrrad-Motorrad war, wie sie in den
20iger und 30iger Jahren gebaut wurden. Das Ding war sehr stabil, schwer (ca. 25-27 kg) und hatte
sogenannte Ballonreifen. Die Reifengröße weiß ich nicht mehr. Damit lernte ich das Radfahren schnell,
zumal ich das Ding sogar mit nach Hause nehmen durfte. (CVJM Lehrlingsheim, Krefeld Westwall)
Nach etwa einem Jahr habe ich mal zaghaft gefragt ob ich nicht ein neues Fahrrad haben könnte.
Ich wollte es von meinem Lehrlingslohn abstottern. Ich bekam damals Anfang 1952 einen Lehrlingslohn
von 40 DM der sich alle 6 Monate um 5 DM erhöhte. Dieses Gehalt durfte ich behalten mußte davon
aber alle persönlich anfallende Kosten begleichen. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung und im
Lehrlingsheim bezahlte das Sozialamt. Ich hatte mir ausgerechnet, daß ich für ein neues Fahrrad
monatlich etwa 10 bis 20 Mark abzahlen konnte. Mein Lehrmeister ging tatsächlich auf meine Anfrage
ein und ich durfte mir ein Fahrrad aussuchen. Ich suchte mir natürlich ein Sportrad aus. Es war ein
schwarzes Wittler-Rad mit Doppelrohrramen, Aluminiumfelgen, Schmalspurreifen, Felgenbremse vorn
und einer Dreigang Kettenschaltung mit Rücktrittbremse. Mein Lehrmeister meinte zwar ich solle mir
doch ein etwas preiswerteres Rad aussuchen, stimmte aber schließlich zu. Das Fahrrad hatte damals
einen Ladenverkaufspreis von knapp unter 190 DM, ich bekam aber Hausrabatt. Ein stolzer Preis für
ein Fahrrad und einen Lehrling. Zum Vergleich, ein VW Käfer Standard (Primitivausstattung mit
Seilzugbremsen) kostete damals Anfang der 50iger Jahre zwischen 500 und 600 DM. (Brezel-Käfer)
Nur drei Gänge am Fahrrad reichten mir auf Dauer nicht, zumal die Abstufung doch sehr eng war.
Als erstes habe ich einen Zahnkranz mit einer etwas größeren Abstufung eingebaut. Nach meiner
Erinnerung hatte das kleinste Zahnrad 16 Zähne, das größte 23.
Das Zweiradgeschäft August Schefer in Krefeld bestand schon lange vor dem 2. Weltkrieg. Die
Verkaufts- und Werkstatträume lagen ursprünglich am Glockenspitz, die sind im Krieg zerstört
worden. Die neuen Verkaufs und Werkstatträume waren in der Rheinstaße 66. Weil ich schon
etwas älter war, als normale Lehrlinge, habe ich damals gelegendlich beim Wiederaufbau des
zerstörten Hauses geholfen und bekam dafür einen Extralohn. Zum Beispiel habe ich damals
große Teile der Heizungsanlage geschweißt, (autogenes Schweißen) und habe sogar die Grundlagen
der Hauselektrik gelernt. Alles in allem hatte ich mit meiner Lehrstelle großes Glück und habe viel
gelernt das nicht unbedingt zur Ausbildung eines Zweiradmechanikers gehörte.
In den Kellerräumen des zerstörten Hauses am Glockenspitz gab es aber noch ein umfangreiches
Ersatzteillager das teilweise aus dem Schutt ausgegaben werden konnte. Unter diesen Ersatzteilen
gab es auch noch einige Fichtel & Sachs Zweigangnaben mit Rücktrittbremse, die alle defekt oder
sogar verrostet waren. Ersatzteile für diese Naben waren auch noch vorhanden. Meinem Lehrmeister
fiel auf, daß ich mir diese Naben immer wieder sehr genau angesehen habe. Eines Tages sagte er
zu mir „wenn du eine Nabe funktionsfähig zusammenbauen kannst, kannst du sie behalten“. Das
ließ ich mir nicht zweimal sagen. Es dauerte aber doch noch einige Zeit bis ich die Funtion der Nabe
mit der Rücktrittbremse verstanden hatte. Ein Planetengetriebe hatte ich bis dato noch nie gesehen,
die Funktionsweise und das Zusammenspiel der Einzelteile war mir natürlich auch unbekannt. Letzte
Unsicherheiten konnte ich überwinden als mein Lehrmeister mir eine Explosionszeichnnug der Nabe
übergab. Die hatte er für mich bei einem andern Fahrradhändler besorgt. Seine eigenen Unterlagen
sind bei einem Bombenangriff vernichtet worden. Mein Lehrmeister war damals Lehrlingsobmann in
der Mechanikerinnung von Krefeld. Jetzt dauerte es nicht mehr lange und ich hatte eine Nabe
funktionstüchtig zusammengebaut und eingespeicht. Einen Mangel gab es noch, die Rücktrittbremse
funtionierte nicht richtig weil alle Messingbremsbacken die ich finden konnte verschlissen waren und
die Nabeninnenseiten auch nicht mehr das Originalmaß hatten. Aber das machte nichts, denn jetzt
machte ich Nägel mit Köpfen. Statt des normalen dreifachen Zahnkranzes für eine Rücktrittbremse,
baute ich einen Freilaufzahnkranz ein. Weil jetzt die Bremse hinten fehlte kam auch hinten eine
Felgenbremse hinzu. Welch eine Sensation jetzt hatte ich eine 6-Gangschaltung an meinem Fahrrad.
Wahrscheinlich war ich nicht der Einzige der damals auf diese Idee kam, mir ist aber aus dieser Zeit nie
etwas ähnliches bekannt geworden. Mit diesem Rad habe ich dann eine Urlaubsreise von Krefeld nach
Ebingen (heute Albstadt-Ebingen) in Württemberg gemacht. (hin und zurück ca. 1200km)
Unterwegs fiel mir unangenehm auf, daß ich bei einigen Steigungen absteigen mußte. Die Übersetzungen
am Fahrrad waren für Berge zu lang. Ich sann auf Abhilfe. Zu dieser Zeit, etwa Ende 1952, habe ich in einer
Technikzeitschrift (Hobby Magazin der Technik) von Versuchen gelesen, (Versuche vor dem 2. Weltkrieg ???)
auch vorne mehr wie ein Kettenrad einzubauen. Ich suchte nach passenden Kettenrädern die ich als Paar
vorne einbauen konnte. Irgendwann fand ich zwei Kettenräder die ich mit einigen Änderungen (Fräsen und
drehen in der Lehrlingswerkstatt der Berufsschule) zusammen montieren konnte. Einen Umwerfer wie er
heute bei Kettenschaltungen verwendet wird hatte ich noch nicht, aber ich konnte im Bedarfsfall die
Übersetzung für eine Steigung ändern. (absteigen und die Kette von Hand umlegen) Ich habe dann mit Hilfe
meines Lehrmeisters und eines Gesellen aus der Werkstatt versucht für die beiden Kettenräder vorne einen
Umwerfer zu konstruieren, ohne zu wissen das es so etwas schon gab. Solche Teile waren damals noch sehr
selten und so teuer, daß ich es mir vermutlich nicht hätte leisten können. Das ist mir aber erst bekannt
geworden als das Fahrrad schon den Besitzer gewechselt hatte. Es wurde aus dem verschlossenen Fahrradkeller
im Lehrlingsheim gestohlen. Meines Wissens ist vorher und auch später nie wieder ein Fahrrad in dem
Lehrlingsheim gestohlen worden. Vermutlich hat der Dieb mein Fahrrad wegen der technischen Besonderheiten
gezielt ausgesucht. Nach einigen Tagen hat die Rennleitung sogar den Dieb ermitteln können, aber der war mit
meinem Fahrrad nach Ost-Berlin verschwunden. Der Dieb war mir also mit Namen und Adresse bekannt, ich
bekam aber mein Fahrrad nicht zurück. Bei solchen „Bagatelldiebstählen !!!“ gab es damals keine Verfolgung
über die innerdeutsche Grenze hinweg.
Soviel zu meinen frühen Erfahrung mit Mehrfachgangschaltungen an Fahrädern.
Später hatte ich dann verschiedene Räder mit Kettenschaltungen zwischen 5 und 21 Gängen. Gegenwärtig fahre
ich neben meiner Saxonette aus Kostengründen ein Fahrrad (21 Gänge) aus einem bekannten Warenhaus.
Ein China-Produkt (???) der besseren Klasse, ich bin damit zufrieden.
Mich würde interessieren ob jemand aus dieser Runde ähnliches gebastelt hat, oder von ähnlichen frühen
kombinierten Fahradschaltungen gehört hat.
Yogi (Jörg)






