Saxonette auf Fahrradweg

Für Einsteiger in die Technik der modernen Fahrzeuge mit Radnabenmotor

Re: Saxonette auf Fahrradweg

Beitragvon Dieter-K » Samstag 27. Oktober 2012, 01:41

Anmerkung zur Geschwindigkeit auf kombinierten Rad-Fußwegen:
Der Radfahrer muss nicht generell Schrittgeschwindigkeit fahren. Dann könnte er sein Rad ja gleich zuhause lassen oder schieben. Er muss nur im Zweifelsfall so umsichtig und damit langsam fahren, dass er den Fußgängern (auch Kindern) nicht gefährlich werden kann. Dazu ist unter Umständen Schrittgeschwindigkeit angesagt. Wenn weit und breit niemand sonst den kombinierten Weg benutzt und auch keine Häuser am Rande stehen, aus denen ein Fußläufiger auftauchen könnte, besteht freie Fahrt.

Lasse mich gern eines Besseren belehren - Dieter
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Re: Saxonette auf Fahrradweg

Beitragvon Jörg » Samstag 5. Januar 2013, 14:04

Nun mag ja die Gesetzgebung eindeutig sein ...aber ,ich fahre schon seit meiner ersten Saxonette ,also seit 2004 auf dem Radweg innerhalb der geschlossenen Ortschaft .Und nicht nur ich ! Alle mir bekannten Saxonetten hier im Ort fahren auf dem Radweg und noch nie ist derjenige deshalb angehalten worden .Die Rennleitung kam mir schon etliche Male entgegen oder hat mich überholt,nie eine Reaktion ,rein gar nichts ...ich passe mich allerdings auch der Geschwindigkeit der Radfahrer an und bin mit max. 25kmh unterwegs ,wenn einer extrem langsam radelt ,klingele ich kurz und mir wird Platz gemacht ,ich sage dann sogar noch "danke " und der Radler freut sich ...( Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme ) .Ich denke ,das die Rennleitung selbst nicht in jedem Fall Bescheid weiß und deshalb nichts macht ...Kann nur hoffen ,das dies so bleibt.Auf der Straße selbst würde ich auch Angst haben das mir der A....abgefahren wird .
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Re: Saxonette auf Fahrradweg

Beitragvon Dieter-K » Samstag 5. Januar 2013, 17:58

Die Rennleitung weiß auch nicht alles.
Es reicht, wenn wir wissen was wir dürfen oder nicht dürfen.
Eine andere Sache ist, was wir tun oder lassen.

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Re: Saxonette auf Fahrradweg

Beitragvon Sporti » Samstag 5. Januar 2013, 18:24

Ich fahre in der Stadt nie auf dem Radweg. Viel zu gefährlich, wenn da einer aus der Haustür springt ,oder ein Autoparker die Beifahrertür aufmacht, ohne zu schauen,
Wenn da was passiert, wird es plötzlich wieder wichtig, daß man mit der Saxonette ja nicht da fahren durfte. AUch wenn es mit dem eigentlichen Vorgang nichts zu tuen hat.

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Re: Saxonette auf Fahrradweg

Beitragvon DomZurHeide » Mittwoch 19. Juni 2013, 15:30

... ich halte mich ab jetzt aus rechtlichen Saxo- Problemen raus.
Denn wer lässt sich schon gerne beschimpfen, wenn man helfen will???

Aber ihr habt "Alle" Recht!

...manche mehr, manche nicht so ganz, manche noch viel weniger!

Doch es macht keinen Spaß, wenn man konstruktiv versucht, komplizierte Rechtsverhältnisse für unser Forum zu erklären und dann irgendwelche "Klugscheißer" kommen, die nur aus Selbstgefälligkeit ein vermeindliches Haar in der Suppe finden wollen, aber es nicht besser machen können!

Es ist sehr "interessant", wieviel Halbwissen hier im Forum vorhanden ist! :wink:
Und ich nehme mir die Menschlichkeit, auch Fehler machen zu können!

dom :welcome:
Denken zu können unterscheidet uns von anderen Organismen. Also lasst uns unterscheiden!
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Re: Saxonette auf Fahrradweg

Beitragvon Quastus » Freitag 14. Februar 2014, 15:49

Man muss mal bedenken, wie schnell man auf dem Rad teilweise unterwegs ist. Ich bin oft mit 35 oder mehr mit dem Fahrrad auf den Radwegen unterwegs, also Thema Unfall oder so, halte ich für schwachsinnig im Bezug auf die Motorisierung. Wenn ich also mit 35 ankomme, und mir jemand seine Autotür entgegenwirft, dann ist das sicherlich schlimmer als mit 20 und Motorbetrieben – zumal auch die Reaktionszeit hier eine Andere ist.....

Muss man sich echt soooo viele Gedanken machen, wo man mit dem Ding fährt und wo nicht? Im Zeitalter von Elektrofahrrädern ist doch sowieso alles homogenisiert. Die mit Tretunterstützung fahren teilweise auch 25 km/h schnell..... Die Gesetze stammen meiner Meinung nach noch aus einer anderen Zeitrechnung und sollten überholt werden. Aber bei so wenigen, die diese anwenden ist der Aufwand für die Politik sicher zu hoch.
Quastus
 

Re: Saxonette auf Fahrradweg

Beitragvon voeri » Freitag 2. Oktober 2015, 07:50

Ich fahre immer auf fahradweg. neulich bin ich angehalten wurden. nicht weil ich dort gefahren bin, sondern weil ich kein helm auf hatte.nach kurzer einsicht in abe wurde festgestellt, versicherungspflicht ja......helmpflicht nein. wegen 20 km/h
mir wurde ausdrücklich von herren polizisten mitgeteilt das ich fahradweg benutzen darf.ich wäre auf der strasse verkehrshinderniss.
voeri
 

Re: Saxonette auf Fahrradweg

Beitragvon TomL » Sonntag 4. Oktober 2015, 18:24

Wie schön es doch wäre, wenn nur Alle diese Einsicht des weisen Herrn Polizisten teilen würden.

Ich fahre auch häufig auf Radwegen und hatte mit der Rennleitung noch nie Probleme deswegen. Allerdings gibt es vereinzelt selbsternannte "Hilfssheriffs", die dann in Ermangelung moderater Rechtsmittel auch schonmal mit Prügel drohen...
Nicht, das ich mich davon beeindrucken ließe, aber man kann es eben auf dieser Welt nicht jedem recht machen. Auf der Straße behindern wir bei der Schlagloch- Ralley den Verkehr, auf dem Radweg stören wir die Hunde bei der Erledigung ihrer Geschäfte. Wobei ich persönlich ganz klar letzteres bevorzuge. Allgemein sollte man aber an den gesunden Menschenverstand und an die Toleranz aller Beteiligten appellieren. Jedes Fahrrad fährt - zumindest bergab- "von alleine". Die Saxonette ist ein Fahrrad mit Trethilfe und schafft das deshalb auch in der Ebene. Am Berg müssen Alle mittreten. Die Saxonette gehört deshalb auf den Radweg. Und die Hunde und ihre Herrchen haben als fahrrad- und saxonettenfreie Zone ja schließlich auch immernoch den Bürgersteig.

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