E-Motion Elektrisch radeln

E-Bike, Pedelec, Elektrofahrrad

Re: E-Motion Elektrisch radeln

Beitragvon Luxus » Sonntag 17. März 2013, 21:20

............und wer eine Trethilfe braucht ist mit dem E Bike gut bedient.
Wer sich aber den Fahrzeug - Extremisten zurechnet (wie Dieter K) und ich natürlich auch, für den geht es speziell um den Motor mit dessen Besonderheiten und nicht in erster Linie um die Hilfe beim Bergauffahren.
E nur in der Münchner Straßenbahn oder der " Mulinette"
Zum Glück gibt es noch Zweitakt Motorsägen. *THUMBS UP*
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Re: E-Motion Elektrisch radeln

Beitragvon Jürgen Stiehl » Sonntag 17. März 2013, 22:02

Und so ganz nebenbei wird dem Käufer eingedudelt, dass er auf gar keinen Fall selbst Hand anlegen darf. Ich fand den Bosch-Antrieb auch zuerst interessant bis ich (beim Lesen von Erfahrungsberichten im Pedelecforum) den Eindruck gewann, dass hier von vorn herein die Abzocke mit geplanter Obsoleszenz durchgezogen werden soll.
Mittlerweile können wir froh sein, dass es auch eine "Gegentechnik" in den Ländern gibt, in denen so etwas für arme Leute und nicht wie hier für satte Rentner und Yuppies hergestellt wird.
Vor Jahr und Tag hab ich mir ein Yamaha-Pas gekauft und auch erst im Nachhinein erfahren, dass die ihren Streifen genau wie bei ihren Mopeds durchziehen, sprich: Den Drehmomentsensor gibts nicht mehr.
Wenn Bosch dann in 10 jahren seine Motoraufhängungspunkte leicht ändert kann man die alten Rahmen gleich mit wegwerfen.
Das Geniale am normalen Fahrrad ist ja, dass fast alle Teile kompatibel sind und das wird mit den Pedelecs "aus Gründen des Fortschritts" verschwinden.
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Re: E-Motion Elektrisch radeln

Beitragvon didiwagener » Sonntag 17. März 2013, 23:44

Handanlegen am E-Bike/Pedelec ? Wird aber sehr schwer fallen bei elektrischen Problemen . Wird dann wohl nur noch ein Werkstattbesuch helfen und die Leutchen dort werden, in den meisten Fällen , auch nur noch einen Bauteilewechsel durchführen.
Ob das dann so günstig sein wird? Und wenn der ,im Vergleich zur Saxonette, kleinere Aktionsradius nach so ca. 1.5 Jahren noch beibehalten werden soll ? Dann ist auch schon ein neuer Akku bzw. ein zweiter fällig. 250€ für 10Ah sind dann locker zu machen.
Und dann noch: Hilfe bei Bergauffahren? Ja. Aber bedingt durch ein 250Watt Motörchen.? Die fällt da aber nicht so kräftig aus wie bei den 510Watt der Saxonette.Kann ich Dir aber sagen Du.
Nun denn.Habe trotzdem ein Pedelec. Habe ja auch einen Kinderanhänger und ein Enkelkind,und einen Hund und - keine Abgase........ Kind und Hund im Anhänger sollen doch davon verschont werden - wenigstens von den direkten.Ne.
Ja und wenn ich rasen,dem Tod ins Auge sehen will ? Dann habe ich doch meine Saxonette,mein Spaßgefährt.
Und paß ma auf Du Jürgen Du ! Über die satten Rentner - da sprechenwer noch ma drüber @= . Ne.


Gruß Dietmar
„Es wird geliebt der Verrat,aber nicht der Verräter.“
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Re: E-Motion Elektrisch radeln

Beitragvon Dieter-K » Montag 18. März 2013, 06:04

....bin ich aber ungerecht!
Was ganz Wichtiges habe ich vergessen: Fahrgeschäfte auf der Kirmes sollten auch einen Elektroantrieb haben.
Und der Girosgrill beim Griechen und ähnliche Anwendungen.

:* - Dieter
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Re: E-Motion Elektrisch radeln

Beitragvon Sporti » Montag 18. März 2013, 07:30

Und dann noch: Hilfe bei Bergauffahren? Ja. Aber bedingt durch ein 250Watt Motörchen.? Die fällt da aber nicht so kräftig aus wie bei den 510Watt der Saxonette.Kann ich Dir aber sagen Du.


Hallo Didiwagner,
die sogenannten 250 Watt Motörchen, ziehen im unteren Geschwindigkeitsbereich erheblich mehr Watt. Von 500 Watt und mehr ist die Rede. Mit einem Pedelec kommst Du einen 15 Prozent Steigung hoch ( wenn auch langsam), mit einer Saxonette nicht.

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Am liebsten sind mir die Leute, die keine Ahnung haben und trotzdem die Klappe halten.
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Re: E-Motion Elektrisch radeln

Beitragvon hotte » Montag 18. März 2013, 08:10

didiwagener hat geschrieben:Ja und wenn ich rasen,dem Tod ins Auge sehen will ? Dann habe ich doch meine Saxonette,mein Spaßgefährt.
Und paß ma auf Du Jürgen Du ! Über die satten Rentner - da sprechenwer noch ma drüber @= . Ne.

Gruß Dietmar


der war gut *THUMBS UP* *THUMBS UP* :muahaha:
Gruß hotte

Alle haben gesagt : Das geht nicht!
Da kam einer, der wusste das nicht und hat's einfach gemacht !
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Re: E-Motion Elektrisch radeln

Beitragvon Jürgen Stiehl » Montag 18. März 2013, 11:16

Was wollt ihr überhaupt, das jetzige Rentenniveau wird es auf absehbare Zeit nie mehr geben.
Meine liebe Ex-Frau bekommt nach nur 17 Jahren Arbeitsleben seit 1998 1400 Euro Erwerbsunfähigkeitsrente monatlich. Bei mir im Bescheid steht etwas von 800.
Das Rentenniveau soll 2030 bei ca 43% liegen. Das wären bei mir etwa 1000 Euro, ohne die Inflation bis dahin.
@didi: Wie lebt es sich von 1000 Euro monatlich?
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Re: E-Motion Elektrisch radeln

Beitragvon didiwagener » Montag 18. März 2013, 11:40

Da hat doch ma irgendeiner mal gesacht : "Da muß man vorsorgen"
Wenn ich ma wüßte wer das war.......? @=

Und @ ungerechter Dieter : Hier eine von den ähnlichen Anwendungen
http://www.ebay.de/itm/MONSTER-KINDER-J ... 1967704%26
Fuhrparkerweiterung.Kann ich mir aber ganz gut von meiner fetten Rente leisten :smile:



Gruß Dietmar
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Re: E-Motion Elektrisch radeln

Beitragvon Dieter-K » Montag 18. März 2013, 15:32

Heute habe ich mir die Zeit genommen und mir den ganzen 3-Sat Beitrag angesehen.

Ja, gut, mein Unsinn, den ich da oben verzapft habe, ist ja wirklich unqualifiziert und polarisierend.
Speziell, wenn sich Leute ersthaft Gedanken über Verkehrskonzepte für Innenstädte machen, kommt man an solchen E-Rädern nicht mehr vorbei. Wenn 400 Saxonetten gleichzeitig losfahren, dürfte das für die Gesundheit nicht mehr so toll sein; weder für die der Fahrer noch der Anwohner.

Interessant fand ich die Hinweise zur besseren Fitness der Pedelecfahrer im Vergleich zu Leuten, die sonst körperlich gar nichts mehr machen.

Schließlich die Unterbeiträge zur Rahmenbelastung und zur Beanspruchung einzelner Komponenten an den Rädern.
Prinzipiell ist der Rahmen aus Aluminium meines Erachtens eine Modeerscheinung mit hohem Risiko eines Bruchs. Während sich ein Stahlrahmen sogar elastisch verformen soll, ist jede kleinste Biegung für einen Alurahmen ein weiterer materialschädigender Sargnagel auf dem Weg zum Exitus.

Grüße - Dieter
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Re: E-Motion Elektrisch radeln

Beitragvon Jürgen Stiehl » Montag 18. März 2013, 17:47

@didi: Ich hake gleich noch nach, mit so ´ner lauen Antwort geb ich mich nicht zufrieden.
Den Vergleich zwischen meiner Ex-Frau und mir habe ich als Beispiel dafür genommen, was "ohne Vorsorge" sich bis jetzt schon zum Negativen geändert hat.
Sicherlich kann ich, alleinstehend und mit 2.3 netto, was beiseite legen; was ich auch tue.
Was sollen denn aber die heutigen Lohngedumpten mit 1.3 netto beiseite legen? Die kriegen später 500 und wenn sie dann, jetzt komm ich zum Thema zurück, einen neuen Akku für 200 brauchen, müssen sie den Rest des Monats zur Tafel.

@Dieter: Gerade die geringe Akkukapazität motiviert immer wieder, der Reichweite wegen möglichst wenig Unterstützung abzufordern, so dass man sich in einem permanenten Trainingszustand befindet.

Das mit der Überforderung der herkömmlichen Rahmen halte ich für Lobbyarbeit. Dem technisch versierten Laien soll die Kompetenz abgesprochen werden, sich so ein Ding aus einem stabilen MTB (mit den Alurahmen geb ich Dieter recht) selbst zusammen zu bauen. Eines Tages müssen die Dinger zertifiziert sein. Und jeder Hersteller wird sein eigenes Süppchen kochen und uns mit seinen proprietären Lösungen wie im Automobilbereich die Taschen leeren.

Für Leute aus dem Raum Essen biete ich übrigens immer noch an, sich mal kostenlos für einen Tag mein Yamaha Pedelec auszuleihen, um mal so etwas kennen zu lernen.
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